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Zschaitz: Schwerer Unfall auf der B169

Zwischen der A14-Auffahrt Döbeln-Nord und dem Abzweig nach Zschaitz sind zwei Fahrzeuge zusammengestoßen. Ein Fahrer wurde lebensbedrohlich verletzt.

Der VW Bus wurde stark beschädigt. Eine Person wurde eingeklemmt.
Der VW Bus wurde stark beschädigt. Eine Person wurde eingeklemmt. © Erik-Holm Langhof

Zschaitz-Ottewig. Auf der B169 kam es am Mittwochnachmittag kurz hinter dem Abzweig nach Zschaitz-Ottewig zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 55-Jähriger wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes der Polizei, befuhr ein 52-jähriger Fahrer mit seinem Lkw die Bundesstraße gegen 16 Uhr aus Ostrau in Richtung Döbeln, als er kurz hinter dem Abzweig nach Zschaitz nach links auf die Gegenspur kam.

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In diesem Moment war ein VW-Fahrer mit seinem Transporter in der Gegenrichtung unterwegs und krachte Frontal in den Laster. Der 55-jährige Mann wurde laut Polizei lebensbedrohlich verletzt und musste von einem Notarzt vor Ort behandelt sowie im Anschluss in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Lkw-Fahrer sowie sein 45-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt. Es waren drei Rettungswagen, ein Notarzt sowie mehrere Polizeibeamte auf der B169 bei Zschaitz-Ottewig im Einsatz.

Feuerwehr musste verletzte Person aus Pkw schneiden

Mehrere Feuerwehren aus dem Gemeindegebiet von Zschaitz-Ottewig und Ostrau waren mit mehreren Kameraden im Einsatz. Nach Angaben von Einsatzleiter Tom Kunath, mussten sie unter anderem den schwerverletzten VW-Fahrer aus seinem Fahrzeug schneiden sowie die Unfallstelle absperren.

Mehrere Rettungskräfte, Feuerwehrleute sowie Polizeibeamte waren auf der B169 im Einsatz.
Mehrere Rettungskräfte, Feuerwehrleute sowie Polizeibeamte waren auf der B169 im Einsatz. © Erik-Holm Langhof

Durch die Vollsperrung, die über mehr als vier Stunden andauerte, staute sich der Verkehr auf der Bundesstraße bis zur Autobahnauffahrt Döbeln-Nord sowie bis zur Ostrauer Kreuzung am Abzweig nach Merschütz. Dort sperrte die Feuerwehr jeweils die Fahrbahn.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Chemnitz hat vor Ort die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Auch ein Gutachter wurde an die Unfallstelle gerufen. Nach Angaben eines Polizeisprechers liege der Sachschaden bei etwa 52.000 Euro (mit dpa)

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 17. Juni gegen 7.30 Uhr mit weiteren Informationen der Polizei aktualisiert.

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