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Leisniger Feuerwehr löscht altes Haus

Mehrere Einsatzkräfte aus der Umgebung von Leisnig sind in der Nacht zu Freitag nach Kalthausen ausgerückt. Dort brannte ein unbewohntes Haus.

69 Einsatzkräfte sind derzeit in Leisnig vor Ort.
69 Einsatzkräfte sind derzeit in Leisnig vor Ort. © Dietmar Thomas

Leisnig. Alarm gab es in der Nacht zu Freitag nicht nur für Kameraden im Striegistal, sondern auch für Feuerwehren in der Umgebung von Leisnig. Gegen 3 Uhr wurden sie zu einem Feuerschein in den Ortsteil Kalthausen gerufen.

Wie Feuerwehr-Einsatzleiter René Gentzsch mitteilt, hätte sich der Feuerschein vor Ort bestätigt, weitere Kräfte mussten somit nachgefordert werden. "Durch die schwierige Löschwasserzufuhr an dieser Stelle, mussten wir einen Pendelverkehr zur Wasserbeschaffung einrichten", erklärt Gentzsch. Hierfür waren die Einsatzkräfte aus Döbeln und Hartha zuständig. 

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Insgesamt knapp 70 Einsatzkräfte in Leisnig

Im weiteren Anschluss wurden die Feuerwehrleute aus Gersdorf nachalarmiert, um die Leisniger Männer und Frauen mit Atemschutz abzulösen. Zudem wurde die Versorgung vor Ort durch die Schnelleeinsatzgruppe der Johanniter Leisnig gesichert. Diese sei in dieser Nacht nach Angaben von Martin Wagner bereits zum dritten Mal in dieser Woche ausgerückt. 

Erst am Dienstag waren zehn Helfer der Johanniter beim Kellerbrand in einem Westewitzer Wohnhausblock zur Stelle. Einen Tag später folgte die Alarmierung für neun ehrenamtliche Mitarbeiter des Rettungsdienstes zur Versorgung von Anwohnern und Feuerwehrleuten beim Kellerbrand in einem Wohnblock in Döbeln-Nord.

Das unbewohnte Haus stand mitten in der Nacht in Vollbrand.
Das unbewohnte Haus stand mitten in der Nacht in Vollbrand. © Dietmar Thomas
Eine Drehleiter musste bei den Löscharbeiten im Leisniger Ortsteil Kalthausen helfen.
Eine Drehleiter musste bei den Löscharbeiten im Leisniger Ortsteil Kalthausen helfen. © Dietmar Thomas
Die Schnelleeinsatzgruppe der Johanniter Leisnig versorgte die Feuerwehrleute vor Ort.
Die Schnelleeinsatzgruppe der Johanniter Leisnig versorgte die Feuerwehrleute vor Ort. © Dietmar Thomas

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Insgesamt waren in der Nacht zu Freitag sowie am Freitagvormittag zwölf Feuerwehrfahrzeuge mit knapp 69 Einsatzkräften in Leisnig vor Ort. Die Löscharbeiten dauern weiterhin an.

Wer der Eigentümer des Objektes ist, muss nun die Polizei in weiteren Ermittlungen klären. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist ebenfalls noch unklar. 

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