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Hainichen: Feuerwehr im Gefahrguteinsatz

Der Rettungsdienst wurde am Freitag zu einer leblosen Person gerufen. Dabei stellte er „ungewöhnliche Rötungen“ fest und alarmierte die Feuerwehr.

Feuerwehrleute des Gefahrgutzuges Mittelsachsen suchten am Freitagabend nach einer unbekannten Flüssigkeit in einer Gartenparzelle.
Feuerwehrleute des Gefahrgutzuges Mittelsachsen suchten am Freitagabend nach einer unbekannten Flüssigkeit in einer Gartenparzelle. © Erik Frank Hoffmann

Hainichen. Zu einem Feuerwehreinsatz kam es am Freitagabend in Hainichen. In einer Gartensiedlung musste der Gefahrgutzug des Landkreises Mittelsachsen eingreifen.

Wie ein Sprecher des Führungs- und Lagezentrums der Polizeidirektion Chemnitz auf Anfrage mitteilt, wurde die Rettungsleitstelle am Freitag gegen 16.40 Uhr alarmiert, weil Passanten in einer Gartenparzelle in Hainichen eine leblose Person gefunden hatten.

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„Eingetroffene Rettungskräfte hatten ungewöhnliche Rötungen am Oberkörper des Mannes bemerkt. Wie bei einer Verbrennung oder Verätzung“, so der Sprecher weiter.

Mehr als 60 Feuerwehrleute in Hainichen im Einsatz

Der Gefahrgutzug der Feuerwehren aus Mittelsachsen rückten anschließend an die Frankenberger Straße aus. Unter Vollschutz führten die Kameraden Messungen auf der Suche nach einem Gefahrstoff durch.

Auch eine Dekontaminationsdusche wurde nach Angaben eines Reporters aufgebaut. Vor Ort waren mehr als 60 Feuerwehrleute, der Rettungsdienst, die Polizei und der Versorgungszug des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz.

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Wie der Polizeisprecher abschließend mitteilt, sei jedoch kein Gefahrstoff nachgewiesen worden. „Es handelte sich offenbar um ein medizinisches Problem.“ Zum Zustand des Verletzten konnte der Beamte keine Angaben machen.

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