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Döbeln

Schwerer Unfall auf A4

Ein Opel Insignia fährt mit hohem Tempo auf einen Astra auf. Fahrer und Beifahrer flüchten anschließend. Vier Personen wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Symbolfoto.
Symbolfoto. © Archiv/Marko Förster

Frankenberg / A4. Am Sonntagmorgen kollidierten zwei Opel-Fahrer auf der A4 nahe Frankenberg miteinander. Ein Insignia fuhr offenbar mit hoher Geschwindigkeit auf einen Astra auf, der auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war. Der 78-jährige Astra-Fahrer und seine 72-jährige Beifahrerin erlitten Verletzungen.

Als die ersten Eisatzkräfte der Feuerwehr kurz darauf am Unfallort eintrafen, fehlte von den Insassen des Opel Insignias jede Spur. Zeugen hatten zwei Männer von der Unfallstelle zu Fuß flüchten sehen. Ebenfalls alarmierte Rettungskräfte und Polizisten konnten etwa 100 Meter abseits der Autobahn an einem Teich zwei schwer verletzte Männer (28, 30) auffinden. Sie hatten im Opel Insignia gesessen und kamen umgehend in Krankenhäuser. Auch die beiden Senioren des anderen verunfallten Opel kamen in ein Krankenhaus und wurden dort stationär aufgenommen.

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Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch weitere Personen im Opel Insignia befunden hatten und ebenfalls geflüchtet waren, kamen ein Fährtensuchhund und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Es konnten jedoch trotz intensiven Suchens keine weiteren Personen, die in den Unfall verwickelt gewesen sein könnten, ausfindig gemacht werden. 

Die Autobahn in Richtung Dresden musste aufgrund des Unfalls und seiner weitreichenden Folgen mehrfach gesperrt werden. Die drei Fahrstreifen wurden gegen 11.45 Uhr nach Abschluss aller Arbeiten wieder freigegeben. Zur Höhe des unfallbedingten Sachschadens liegen derzeit noch keine konkreten Angaben vor.

Warum die beiden polnischen Staatsangehörigen von der Unfallstelle geflüchtet waren, muss nun im Rahmen der weiteren Ermittlungen geklärt werden. Ihr Pkw, der nicht zur Fahndung ausgeschrieben war, wurde sichergestellt. Die Stabsstelle Kommunikation wird in der Sache zu gegebener Zeit nachberichten.

Betrunkener Autofahrer schlägt Polizisten

Döbeln. Nach einem Hinweis auf eine Trunkenheitsfahrt eines 55-jährigen Mannes kamen am Samstagabend Polizisten in der Wappenhenschstraße zum Einsatz. Dort stellten die Beamten den augenscheinlich betrunkenen Mann fest, der kurz zuvor mit einem Pkw VW unterwegs gewesen war. Während der polizeilichen Maßnahmen verhielt sich der 55-Jährige durchweg renitent. 

Er schlug einen der Beamten ins Gesicht, der dadurch gegen einen geparkten Pkw fiel. Die Polizisten überwältigten den Mann schließlich und brachten ihn zur Blutentnahme in ein Krankenhaus. Der angegriffene Polizist erlitt indes leichte Verletzungen, blieb aber dienstfähig. Gegen den Tatverdächtigen wird nunmehr wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und auch Beleidigung ermittelt.

Hausbrand aufgeklärt

Leisnig. Der Brand eines leer stehenden Einfamilienhauses in der Straße Kalthausen ist aufgeklärt. Die Ermittlungen ergaben, dass das Feuer in einer an das Haus angrenzenden Garage ausgebrochen war. In dieser Garage befand sich wiederum ein Pkw, der sich wahrscheinlich durch einen technischen Defekt entzündet hatte und letztlich für den Gebäudebrand ursächlich war. Der eingetretene Sachschaden wird auf mindestens 50.000 Euro geschätzt.

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