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Döbeln: Warum die Annenstraße in Hartha nicht fertig wird

Anwohner haben mittlerweile kein Verständnis mehr. Die Straße sollte längst fertig sein. Woran es hapert.

Die Arbeiten an der Annenstraße in Hartha verzögern sich immer wieder.
Die Arbeiten an der Annenstraße in Hartha verzögern sich immer wieder. © Dietmar Thomas

Hartha. Das lange Warten soll im Oktober ein Ende haben. Innerhalb der nächsten zwei Wochen soll nach Angaben von Bauamtsleiter Ronald Fischer mit der Fertigstellung der Annenstraße begonnen und auch in diesem Monat abgeschlossen werden.

Immer wieder gab es Verzögerungen. Zunächst war eine Freigabe der Annenstraße für Ende Mai 2021 geplant, dann wurde als Ziel Ende Juni, Anfang Juli genannt. Auch Anfang September ruhten die Bauarbeiten. Zum Ärger einiger Bürger, die mittlerweile kein Verständnis mehr für die lange dauernde Sanierung haben.

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„Anfänglich haben der Wasserversorger sowie die Firmen zur Anbindung an das schnelle Internet länger gebraucht, als zunächst vereinbart“, erklärte Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos). Hinzu kamen Lieferengpässe und dann auch noch „gravierende“ Qualitätsmängel bei den Granitsteinen.

Die hellgrauen Steine werden im unteren und im Kreuzungsbereich sowie auf einem Teil der Gehwege an der Annenstraße eingebaut werden und sollen nicht nur ein zusätzliches Merkmal für mehr Verkehrssicherheit sein, sondern auch optisch etwas hergeben. Außerdem sei das Material deutlich haltbarer, als die normale Straßenschicht. Der Einbau von Asphalt, um die Fertigstellung zu beschleunigen, sei dem Bauamtsleiter zufolge nicht gewollt, da die Gestaltung so geplant ist.

Anwohner ist froh, dass Straße in Ordnung kommt

„Ich bin froh, dass die Straße gemacht wird, auch wenn es etwas länger dauert, als geplant“, sagte Mike Graichen, der an der Annenstraße eine Geschäftsstelle von Graichen-Bestattung und eine Trauerhalle hat. Bisher habe es auch von seinen Kunden keine Beschwerden gegeben.

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„Stand eine Trauerfeier während der Bauzeit an, habe ich mit den Mitarbeitern der Firme gesprochen. Die haben dann kein lärmendes Gerät zum Einsatz gebracht“, sagte Graichen.

Etwas mehr Kooperation hätte er sich beim Abbruch des Nachbarhauses gewünscht. Denn der Giebel seines Hauses kann nun erst im nächsten Jahr saniert werden.

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