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Hartha: Neuer Radweg-Rastplatz eingeweiht

Der neue Pausenort liegt direkt in Sichtweite des ehemaligen Bahnhofes der Stadt. Er ist Teil eines neuen Rundwanderweges des Heimatvereins.

Silke Weise (rechts) vertritt den Heimatverein bei der Einweihung des neuen Rastplatzes. Er hat das Projekt mit begleitet und hat noch mehr vor.
Silke Weise (rechts) vertritt den Heimatverein bei der Einweihung des neuen Rastplatzes. Er hat das Projekt mit begleitet und hat noch mehr vor. © Dietmar Thomas

Hartha. Nutzbar ist er schon etwas länger. Richtig eingeweiht wurde der neue Rastplatz am Radweg Waldheim-Rochlitz am vergangenen Freitag. Direkt neben dem ehemaligen Bahnhofsgebäude können sich Radfahrer nun bei ihrer Tour ausruhen. Doch nicht nur Radfahrer sollen vom neuen Ort zum Verweilen profitieren, auch Touristen zu Fuß.

Errichtet wurde der Platz bereits im vergangenen Herbst durch die Firma Estler und den Harthaer Bauhof. Letztem ist auch zu verdanken, dass ein besonderes Gestein – der seltene Theumaer Schiefer – wieder vor Ort eingebaut wurde. Bereits früher war dort verbaut, wie Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos) sagt.

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Er ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freut sich über den neuen Rastplatz. „Der gesamte Platz wurde damals mit der alten Bahntrasse durch die Stadt gekauft. Der Radweg wurde errichtet und nun gibt es sogar einen Rastplatz für die Radfahrer. Das ist toll“, sagt Kunze und dankt auch der Optiker-Filiale Fielmann aus Döbeln, die Bäume und Sträucher für den Platz gesponsert hatten.

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„Wir pflanzen Bäume nicht für uns, wir pflanzen Bäume für nachkommende Generationen. Und so hoffe ich, dass noch viele Bürgerinnen und Bürger an diesem Grün Freude haben werden“, sagt Niederlassungsleiter Christian Roy. Von Fielmann sei es bereits die dritte Spende an die Stadt.

2015 bekam die Pestalozzi-Oberschule für ihren Schulhof acht Hochstämme, darunter Ginko und Winterlinden, 2017 folgten zwei Blutbuchen und 270 Sträucher für eine naturnahe Neupflanzung in Hartha-Nord.

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Ein Tisch mit zwei Bänken, ein Weg zum Rastplatz sowie die Wiese rund herum wurde aus Leader-Fördermitteln finanziert. Beteiligt war auch der Verein der Harthaer Heimatfreunde mit seiner Interessensgemeinschaft „Wir für ein schöneres Hartha“.

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Der Rastplatz ist auch ein neues Teilstück eines Projektes der Heimatfreunde. Wie Silke Weise vom Verein berichtet, soll der Rastplatz einer von sechs Punkten in Hartha sein, an denen künftig Info-Tafeln mit geschichtlichen Inhalten stehen sollen. Zudem werden Interessierte über einen QR-Code die Möglichkeit haben, weitere Hintergründe im Internet zu erhalten.

Neben dem Radweg-Rastplatz gehören auch das Harthaer Kreuz, der Bismarckstein oder der Erzgebirgsblick dazu. Später soll aus den einzelnen Punkten ein etwa sieben Kilometer langer Rundwanderweg werden.

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