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Kein neuer Asphalt für die Gersdorfer Straße in Roßwein

Die Behandlung der Fahrbahn muss verschoben werden. Daran ist der Abwasserzweckverband nicht unbeteiligt.

Die Oberflächenbehandlung der Gersdorfer Straße in Roßwein wird verschoben. In die Straße wird erst noch ein Kanal verlegt.
Die Oberflächenbehandlung der Gersdorfer Straße in Roßwein wird verschoben. In die Straße wird erst noch ein Kanal verlegt. © Dietmar Thomas

Roßwein. Die Kommune will auch in diesem Jahr in Sachen Straßenunterhaltung am Ball bleiben. Nachdem 2019 und 2020 Teilstücke des Gewerbegebietes Goldene Höhe eine neue Asphaltdecke bekommen hatten, soll diese Behandlung in diesem Jahr fortgesetzt werden.

Allerdings werden die Bauleute weniger zu tun haben, als die Ausschreibung vermuten lässt. Denn eine Behandlung musste die Bauverwaltung wieder vom Auftragszettel nehmen. Dies betrifft die Gersdorfer Straße.

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Abwasserkanal kommt in die Straße

Sie sollte im Bereich zwischen dem Bahnübergang Kohlestraße bis zur Kreuzung Hartenberg/Gersdorf mit einem Emulsionssplitt-Gemisch überzogen werden, das vorhandene Risse schließt. Dazu wird es nicht kommen. Laut Bauamtsleiter Dirk Mehler plant der Abwasserzweckverband (AZV) eine Kanalerneuerung in der Gersdorfer Straße.


Das bestätigt AZV-Geschäftsführer Frank Lessig. Die Erneuerung des schätzungsweise 80 Jahre alten Kanals sei für nächstes Jahr geplant. Dabei komme der neue Kanal in den Straßenbereich, der bisherige liege im Gehweg.

Aufgrund dieses Tiefbaus stellt die Stadt Roßwein die Oberflächenerneuerung der Gersdorfer Straße zurück. Übrig bleiben damit ein Straßenstück im Bereich Äußere Kreuzstraße/Burggraben sowie der Ortsteil Wettersdorf.

Am Burggraben wohl größere Reparaturen

Die Behandlung wird die Firma Walter Straßenbau KG aus dem benachbarten Etzdorf übernehmen. Die Kosten belaufen sich auf 18.000 Euro. Nochmals 16.000 Euro war für die Gersdorfer Straße geplant, die jetzt verschoben wird.

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Jens Tamke (AfD) wies im Vorfeld der Bauarbeiten auf aus seiner Sicht größere Schäden im Bereich des Burggrabens hin. Er meint, dort genügt eine Oberflächenbehandlung nicht. Der Bauamtsleiter sagte zu, dies vor Baubeginn zu prüfen.

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