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Lange Umleitung wegen Leitungsbau in Roßwein nötig

Wer auf der Äußeren Wehrstraße hinter dem früheren Talbad in Richtung Gleisberg wohnt, der braucht die nächste Zeit länger, um nach Roßwein zu kommen.

Die Sperrung der Äußeren Wehrstraße in Roßwein ist schon ausgeschildert - allerdings mit einem falschen Datum. Bau- und Umleitungsbeginn ist am 18. Oktober. Die Hinweise werden korrigiert.
Die Sperrung der Äußeren Wehrstraße in Roßwein ist schon ausgeschildert - allerdings mit einem falschen Datum. Bau- und Umleitungsbeginn ist am 18. Oktober. Die Hinweise werden korrigiert. © privat

Roßwein. Ab nächster Woche wird die Äußere Wehrstraße auf einem rund 250 Meter langen Teilstück aufgerissen. Der betroffene Abschnitt erstreckt sich zwischen der Zimmerei und der geologischen Hinweistafel am Fahrbahnrand unterhalb des Felsmassivs.

Wie Frank Lessig, der Geschäftsführer der OFM Abwasserentsorgung GmbH, mitteilt, hat das Unternehmen die Ostrauer Firma LFT Tief- und Straßenbau GmbH damit beauftragt, auf genanntem Abschnitt einen neuen Schmutzwasserkanal zu verlegen.

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Das nutzen der Döbeln-Oschatzer Wasserverbund und die Veolia Döbeln, um in diesem Bereich die bestehende Trinkwasserleitung zu erneuern. Diese ist noch aus Asbestzement – einem Material, das so nicht mehr verbaut werden darf.

Umleitung über Seifersdorf und Gleisberg

Nach Angaben von Frank Lessig beginnen die Kanalbauarbeiten am Montag, 18. Oktober, und damit zu Beginn der Herbstferien in den Schulen. Danach sei ein Schülerverkehr ab dem 1. November jedoch abgesichert. Mit Ausnahme der Busse besteht allerdings eine Vollsperrung. Der übrige Verkehr wird offiziell über Seifersdorf/Wetterwitz und Gleisberg umgeleitet.

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Die Erneuerung von Schmutzwasser- und Trinkwasserkanal soll dem OFM-Geschäftsführer zufolge noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Die Fahrbahn bekommt danach dort, wo die Leitungen getauscht worden sind, eine neue Schwarzdecke.

Nächste Schritte gegen den Gestank

Laut Frank Lessig ist die Erneuerung des Abwasserkanals der erste von insgesamt drei Schritten, um die Geruchsbelästigung vor allem im Bereich der Wehrstraße sowie der Nossener Straße abzustellen. Bisherige Versuche haben offenbar nicht die gewünschten Effekte gebracht.

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„Bis Juli nächsten Jahres sollen zwei weitere Bauabschnitte folgen“, kündigt Frank Lessig an. Nach deren Abschluss komme dann eine neue Technologie zur pneumatischen Abwasserförderung zum Einsatz. Sie sorge dafür, dass es den Anwohnern dort weniger „stinkt“

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