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Mehr Geld für Kriebsteins Niethammerstraße

Rund 110.000 Euro muss die Gemeinde Kriebstein für die Sanierung eines Teilstückes ausgeben. Das ist mehr als ursprünglich geplant.

Auf der Niethammerstraße in Kriebethal werden bald die Baumaschinen anrollen. Einige Mängel auf einem Teilstück werden beseitigt.
Auf der Niethammerstraße in Kriebethal werden bald die Baumaschinen anrollen. Einige Mängel auf einem Teilstück werden beseitigt. © SZ-Archiv

Kriebstein. Schon seit geraumer Zeit gibt es auf der Niethammerstraße im Kriebsteiner Ortsteil Kriebethal ein Entwässerungsproblem. In einer Senke sammelt sich bei Regen immer wieder das Wasser. Dieser Missstand soll nun beseitigt werden.

Außerdem haben noch andere Probleme den Unmut der Anwohner immer wieder heraufbeschworen. Dabei handelt es sich um die fehlende Straßenbeleuchtung und den Platzmangel für Rettungs- und Versorgungsfahrzeuge. Auch die Parkplatzsituation sei unbefriedigend.

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Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, sind auf einem Teilstück der Niethammerstraße Bauarbeiten notwendig.

Die Gemeinderäte haben in ihrer jüngsten Sitzung die Arbeiten mit zwei Stimmenthaltungen an die Firma STI Bau in Döbeln vergeben. Allerdings werden die Arbeiten erheblich teurer. Eigentlich hatte die Verwaltung mit rund 90.000 Euro gerechnet und diese Summe auch beim Fördermittelgeber „Leader“ eingereicht.

Angebote liegen über der geplanten Summe

Wie Bürgermeisterin Maria Euchler (FWK) in der Sitzung des Gemeinderates erklärte, sind während des Ausschreibungsverfahrens sechs Tiefbaufirmen angeschrieben worden. Davon reichten fünf ein Angebot ein. „Alle lagen erheblich über der geplanten Summe, das höchste sogar um fast 60.000 Euro“, so die Bürgermeisterin.

Selbst das wirtschaftlichste Angebot überschreitet die geplante Bausumme um 20.000 Euro. „Von einer Aufhebung der Ausschreibung rate ich aber trotzdem ab“, so Maria Euchler. Das Ergebnis spiegele die momentane Situation auf dem Bausektor wider.

Bei einer erneuten Ausschreibung sei kein besseres Ergebnis zu erwarten. Eine Nachbeantragung der Mehrkosten bei Leader sei zwar ausgeschlossen. Mit den bereits zugesagten Fördermitteln können die Gemeinde aber fest rechnen.

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