merken
PLUS Döbeln

Mittelsachsen: 18 Straßen müssen geflickt werden

Im Altkreis Döbeln stehen vier Fahrbahnen auf dem Plan des Landkreises - unter anderem die B169. Die Lösung ist aber noch nicht endgültig.

Der Straßenabschnitt zwischen dem Krematorium in Döbeln und der B 169 gehört zu den schlechtesten in der Region. Jetzt sollen die Schlaglöcher dort wieder geflickt werden.
Der Straßenabschnitt zwischen dem Krematorium in Döbeln und der B 169 gehört zu den schlechtesten in der Region. Jetzt sollen die Schlaglöcher dort wieder geflickt werden. © Dietmar Thomas

Mittelsachsen. Mit den höheren Temperaturen taut auch der Boden auf und die Straßenschäden werden in Mittelsachsen sichtbar. „Wir gehen aufgrund des intensiveren Winters von mehr Schäden im Vergleich zum vergangenen Jahr aus“, erklärt der Leiter des Referates Straßenbetriebsdienstes und Bauwerksverwaltung Dirk Schlimper.

Dies betreffe vor allem die Straßen, in deren Körper es immer wieder Eingriffe gab und die ohnehin schon in einem sehr schlechten Zustand waren.

Anzeige
Keramikgrill – nur ein besserer Kugelgrill?
Keramikgrill – nur ein besserer Kugelgrill?

Warum der klassische Holzkohlegrill von diesem Allrounder abgelöst werden könnte.

„Wird es nach einer längeren Frostperiode wärmer, tauen die eingeschlossenen Eislinsen, die zuvor zu Straßenhebungen geführt haben, auf. Wenn dann das überschüssige Wasser entweicht, kann der entstandene Hohlraum zum Riss oder zum Loch in der Fahrbahn werden“, erklärt der Pressesprecher des Landratsamtes Mittelsachsen André Kaiser.

Nur provisorische Ausbesserung der Straßen

Das normale Flicken, bei dem Schlaglöcher gefüllt werden, könne noch nicht erfolgen. „Die Mischwerke öffnen in der Regel je nach Witterungslage wahrscheinlich im März“, so Kaiser. Aber auch dann sei die Witterung entscheidend. Es dürfe nicht zu kalt sein.

Große oder gefährliche Schadstellen werden schon jetzt instand gesetzt, hierzu wird sogenanntes Kaltmischgut verwendet. „Das hält nicht lange, aber stellt eine provisorische Verbesserung dar. Jede Woche wird das Straßennetz zweimal durch die Mobile Straßenaufsicht befahren, damit kann bei Schadstellen auch umgehend gehandelt werden“, erklärt Dirk Schlimper.

Döbeln und Brösen bei Leisnig haben Priorität

Die Straßenmeisterei von Döbeln ist seit vergangener Woche dabei, die Schäden an der B169 zwischen Neudorf und Wolfsgut auszubessern. Auch an der S32 zwischen Ebersbach und Krematorium sowie die S44 in Brösen müssen Schlaglöcher geflickt werden.

„Straßenschäden gibt es im Gebiet der Rochlitzer Meisterei fast überall“, so der Pressesprecher. Die schlimmsten Schäden weisen auf: die S36 zwischen Massanei und Waldheim, die S250 zwischen Neugepülzig und Zetteritz sowie die K8212 zwischen Mittweida und Ringethal.

Nach einer ersten Schadensaufnahme sind im Bereich der Straßenmeisterei Brand-Erbisdorf die B171 in Ullersdorf und Neuclausnitz, die S209 in Mulda, S185 in Rechenberg-Bienenmühle, die S207 in Eppendorf und die S235, in Hennersdorf die K7705 und in Dorfchemnitz die K7733 die Abschnitte mit den größten Schäden, die ausgebessert werden müssen.

Im Bereich der Straßenmeisterei Freiberg sind besonders betroffen die S206 in Brand-Erbisdorf und St. Michaelis und die K7702 zwischen Gahlenz und Hammerleubsdorf.

Die S247 in Königshain-Wiederau, die S204 in Auerswalde und Lichtenau sowie die S242 in Wechselburg sind im Bereich der Meisterei Mühlau am stärksten betroffen.

Mehr lokale Nachrichten aus Döbeln und Mittelsachsen lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Döbeln