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Regiobus fährt weiter nach Regelfahrplan

Die Zeit für die Umstellung ist zu kurzfristig. Hinzu kommt der Fahrplanwechsel. Die MRB beobachtet die Fahrgastzahlen.

In der kommenden Woche gibt es noch keine Einschränkungen in den Fahrplänen von Regiobus.
In der kommenden Woche gibt es noch keine Einschränkungen in den Fahrplänen von Regiobus. © Dietmar Thomas

Region Döbeln/Mittelsachsen. Fast alle Busse und Straßenbahnen im Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) werden in der kommenden Woche noch nach normalem Fahrplan fahren. Darüber informiert VMS-Sprecher Falk Ester am Freitag in einer Mitteilung.

Die Fahrpläne für die erste Woche des harten Lockdowns stünden fest. Auch die Busse des Unternehmens Regiobus Mittelsachsen werden nach Fahrplan wie an den Schultagen fahren, so Ester weiter. Ebenso werden die Züge der Mitteldeutschen Regiobahn nach Normalfahrplan unterwegs sein. Doppeltraktionen, zwei gekoppelte Triebwagen, die die Strecke befahren, werden allerdings wegfallen, informiert Ester.

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Wie der Öffentliche Personennahverkehr in der Woche ab 21. Dezember organisiert wird, dazu werde der Verkehrsverbund noch einmal gesondert informieren, kündigt der Sprecher an.

Zu wenig Zeit für Umstellung

Wie Henning Schmidt, Fachbereichsleiter Verkehr bei Regiobus Mittelsachsen, erklärte, reicht die Zeit für die Umstellung auf den Ferienfahrplan nicht aus. Schließlich würden die öffentlichen Linien, die nach Schulfahrplan fahren, auch von anderen Fahrgästen genutzt. "Hier wäre eine Umstellungsinformation sehr kurzfristig und würde bei dieser Nutzergruppe zu Problemen führen", äußerte sich Schmidt auf Nachfrage von Sächsische.de.

Hinzu komme, dass über dieses Wochenende ohnehin der Fahrplanwechsel anstehe. "In der Komplexität der Systeme und deren Datenversorgung ist ein Anhalten und Verändern nicht ad hoc möglich", informierte Henning Schmidt.

Allerdings entfielen ab der kommenden Woche die extra Busse der Schülersonderlinien sowie die Verstärkerfahrten, die Regiobus morgens und am Nachmittag während des Schülerverkehrs im Einsatz hatte.

Während des ersten Lockdown im Frühjahr hatte Regiobus den Betrieb knapp einen Monat lang auf Ferienfahrplan umgestellt.

MRB beobachtet Fahrgastzahlen

Auch die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) hält zunächst an dem bestehenden normalen Fahrplan fest. Die Planungen derzeit gingen bis zum 18. Dezember. In der kommenden Woche werde die Entwicklung der Fahrgastzahlen analysiert. Auf dieser Grundlage könnten dann mögliche Veränderungen im Fahrplanangebot diskutiert werden, informierte die Pressestelle der MRB auf Anfrage. Wie es anschließend weitergehe, könne daher zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

"Der öffentliche Personennahverkehr muss weiterhin die Grundversorgung der Bevölkerung sicherstellen. Daher werden wir soweit wie möglich und nötig die Verkehre aufrecht erhalten", teilte die MRB mit.

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Während des Lockdown im Frühjahr hatte es aufgrund der stark gesunkenen Fahrgastzahlen Anpassungen des Fahrplans gegeben. Es waren weniger Wagen im Einsatz. Auf der Strecke RB 110 Leipzig-Döbeln waren unter anderem die halbstündigen Verbindungen zwischen Leipzig und Grimma ausgefallen.

Dieser Beitrag wurde am Freitag, 11. Dezember, um 13.31 Uhr aktualisiert.

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