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Döbeln

LED-Leuchten für Ostrauer Gewerbegebiet

Die Straßensanierung im Ostrauer Gewerbegebiet geht langsam los. In diesem Zug will die Gemeinde gleich auch noch die Beleuchtung erneuern lassen.

Symbolfoto: Aus alt wird neu: Das Ostrauer Gewerbegebiet soll neue LED-Laternen bekommen. Ob das klappt, hängt von Fördermitteln ab.
Symbolfoto: Aus alt wird neu: Das Ostrauer Gewerbegebiet soll neue LED-Laternen bekommen. Ob das klappt, hängt von Fördermitteln ab. © Kristin Richter

Ostrau. Bald startet im Ostrauer Gewerbegebiet die geplante Sanierung von Straßen und Gehwegen. Nun will die Gemeindeverwaltung parallel auch gleich noch die Beleuchtung erneuern lassen. Einen entsprechenden Vorschlag legte sie in der vergangenen Sitzung dem Gemeinderat vor.

Nach Angaben des Bürgermeisters Dirk Schilling (CDU) sei die Straßenbeleuchtung bereits seit einiger Zeit „stäranfällig und nicht mehr auf dem Stand der Technik“. „Im Zuge der geplanten Sanierung der Straßen und Gehwege würden wir die Chance gleich mit nutzen und die alten Lampen austauschen“, so Schilling.

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Insgesamt muss die Gemeinde zunächst für die Planung der Modernisierung der Beleuchtung zu LED-Lampen ein Ingenieurbüro beauftragen. Die Kosten belaufen sich in diesem Zusammenhang auf etwa 12.200 Euro. „Im Anschluss werden wir die Arbeiten nur beauftragen, wenn wir auch die Fördermittel erhalten“, so der Bürgermeister. Auf die hofft die Gemeinde, auch bei der geplanten Straßensanierung.

Ostrau würde 20 bis 30 Prozent Energiekosten sparen

Sollten die Fördermittel aus einem Infrastruktur-Programm des Freistaats bewilligt werden, kann es direkt im Anschluss im nördlichen Teil des Gewerbegebietes losgehen. „Geplant ist, die alten Masten stehenzulassen, sie aber mit neuen LED-Leuchtköpfen und teilweise auch mit neuen Kabeln auszustatten“, erklärt Dirk Schilling.

Ein entsprechender Energiebericht vom Stromversorger Mitnetz sagt bei modernisierten Straßenlaternen eine Einsparungsmöglichkeit von 20 bis 30 Prozent der Energiekosten voraus. Die Gemeinderäte stimmten dem Vorhaben der Verwaltung zu und ermöglichten somit den Planungsstart für die neue LED-Straßenbeleuchtung.

Bereits in der April-Ratssitzung stimmte die Mehrheit der Gemeinderäte für die Sanierung des Gewerbegebietes. Insgesamt will die Gemeinde für das Großbauprojekt etwa 1,4 Millionen Euro ausgeben.

Voraussetzung für die Sanierung sei dem Bürgermeister zufolge jedoch die Zusage einer Unterstützung vom Freistaat. „Die Verwaltung wird nach den Planungen einen entsprechenden Antrag zur Förderung bei der Landesdirektion stellen“, so Dirk Schilling. „Wir rechnen mit einer Förderung von 90 Prozent.“

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