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Straßenmeisterei bekämpft gefährliche Raupen

Die Insektenlarven fressen die Blätter der Straßenbäume. Durch den Kahlfraß werden diese stark geschwächt.

Die Raupe eines Eichenprozessionsspinners kriecht auf einem Eichenstamm entlang. Die Straßenmeisterei geht derzeit wieder gegen die Larven vor.
Die Raupe eines Eichenprozessionsspinners kriecht auf einem Eichenstamm entlang. Die Straßenmeisterei geht derzeit wieder gegen die Larven vor. © dpa-Zentralbild

Mittelsachsen. Im Gebiet der Straßenmeistereien Rochlitz und Mühlau werden derzeit die Straßenbäume mit einem Biozid behandelt, um sie vor Schädlingen zu schützen. Konkret geht es um Goldafter und Eichenprozessionsspinner.

Diese bilden Gespinste, die längere Zeit an den Bäumen bleiben. Die Raupen fressen die Blätter der Straßenbäume. Durch den Kahlfraß werden diese stark geschwächt.

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Bäume werden zum Schutz besprüht besprüht

Goldafter und Eichenprozessionsspinner haben Brennhaare, die durch die Luft verbreitet werden und Verbrennungen oder zumindest Hautreizungen beim Menschen verursachen können. Bereits seit drei Jahren muss jährlich eine Bekämpfung der stark wachsenden Population der Insekten an den Straßenbäumen vorgenommen werden.

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Die Bekämpfung erfolgt durch das Besprühen der befallenen Gehölze mit dem Mittel Foray. Dieses Insektizid ist ein in der Natur vorkommendes Bakterium, welches in aufbereiteter Form in einer wässrigen Lösung ausgebracht wird.

Für andere Insekten und für den Menschen ist das Mittel ungefährlich. Die Arbeiten werden von der Firma Schädlingsbekämpfung Hainichen GmbH ausgeführt.

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