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Leisnig: Verkehrsführung wird neu ausgeschildert

In diesem Zuge verschwinden einige Hinweisschilder komplett. Aber nicht nur das soll für mehr Übersichtlichkeit sorgen.

Der große Wegweiser am unteren Johannistal in Leisnig ist abgebaut worden. Ein Ersatz ist an dieser Stelle nicht geplant.
Der große Wegweiser am unteren Johannistal in Leisnig ist abgebaut worden. Ein Ersatz ist an dieser Stelle nicht geplant. © Dietmar Thomas

Leinsig. In den vergangenen Tagen sind in Leisnig an verschiedenen Stellen große und kleine Wegweiser an verschiedenen Straßen ausgetauscht oder gar demontiert worden. Letzteres ist am Montag beispielsweise im unteren Bereich des Johannistales geschehen. An dieser Stelle werden die Kraftfahrer in Zukunft ohne einen weiteren Hinweis auskommen müssen.

Den finden sie dann ein paar Meter weiter am Olbrichtplatz. Dort gibt es bis jetzt neben den gelben Hinweisen auf die nächsten Ortschaften auch einen weißen, der für jene Kraftfahrer wichtig war, die ins Krankenhaus oder ins Zentrum wollen.

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Die Klinik wird an dieser Stelle in Zukunft nicht mehr ausgeschildert sein. Vielmehr werden Besucher über die Umgehungsstraße in die Colditzer Straße und damit zum Krankenhaus geschickt. Auch die Autobahn-Anschlussstelle in Bockelwitz wird nur noch über die Umgehungsstraße ausgeschildert sein.

Änderungen vor Ort in Leisnig besprochen

„Die Neubeschilderung hängt mit der Umstufung der bisherigen S36 zur Kreisstraße K7515 zusammen“, erklärt André Kaiser, Sprecher des Landratsamtes Mittelsachsen. „Alle Ziele wurden unter Beachtung der Straßenklassifizierung angepasst – auch im Hinblick auf die Schlüssigkeit der vor- und weiterführenden Wegweisungen“, so Kaiser weiter.

Bereits am 9. März habe es einen Termin mit Vertretern von Polizei, der Stadt Leisnig, dem Straßenbaulastträger und der Straßenmeisterei gegeben. Dabei sei besprochen und festgelegt worden, wo welches Schild ausgetauscht und was geändert werden sollte.

Am Olbrichtplatz und der Friedrich-Naumann-Straße stehen schon die neuen Schilder. Sie sehen etwas anders aus.
Am Olbrichtplatz und der Friedrich-Naumann-Straße stehen schon die neuen Schilder. Sie sehen etwas anders aus. © Dietmar Thomas

Einen Teil davon stellte Uwe Dietrich vom Ordnungsamt der Stadt Leisnig wenige Tage später den Mitgliedern des Technischen Ausschusses vor. Die konnten zu einem gewissen Teil auch mitreden, worauf die Kraftfahrer hingewiesen werden.

Dass dabei das eine oder andere Ziel wegfällt, kommt der Übersichtlichkeit zugute. Außerdem gibt es dafür Vorgaben – in diesem Fall die RWB 2000 (Richtlinie für die wegweisende Beschilderung außerhalb von Autobahnen).

Stadt muss sich an Kosten beteiligen

Auch die ist einen Tick moderner geworden. Statt den Hinweis „Zentrum“ auszuschreiben, wird die Stadtmitte jetzt auf den neuen Tafeln mit einem Kreis mit schwarzer Mitte gekennzeichnet. Mario Bilski hätte sich als Chef der Stiefelwacht gewünscht, dass es auch Hinweise zum Stiefelmuseum gibt.

Der Austausch der alten, teils unkenntlich gewordenen Schilder läuft noch. Die Kosten der Aktion belaufen sich auf rund 10.000 Euro, teilt Kreissprecher Kaiser mit. Die Stadt Leisnig muss sich mit etwa 2.000 Euro beteiligen. Die alten Schilder landen auf dem Schrott.

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