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Meisterei Döbeln stemmt Winterdienst allein

Über 35 Mitarbeiter sind am Standort für über 70 Kilometer Autobahn zuständig. Sorgen bereiten vor allem Schneewehen.

Für den Winterdienst stehen der Autobahnmeisterei Döbeln insgesamt acht Lkw zum Räumen und Streuen, ein Geräteträger, fünf Kleintransporter, eine Randwallfräse, eine Schneefrässchleuder sowie ein FS 100 Streuer zur Verfügung.
Für den Winterdienst stehen der Autobahnmeisterei Döbeln insgesamt acht Lkw zum Räumen und Streuen, ein Geräteträger, fünf Kleintransporter, eine Randwallfräse, eine Schneefrässchleuder sowie ein FS 100 Streuer zur Verfügung. © Autobahn GmbH

Region Döbeln. Sie sind rund um die Uhr im Einsatz, damit der Verkehr auf der Autobahn 4 und A14 zwischen dem Dreieck Nossen und den Anschlussstellen Hainichen (A4) und Grimma (A14) auch im Winter ungehindert fließen kann. Rund 76 Kilometer Fernverkehrsstraße sind ihr Aufgabengebiet.

An ihrer Spitze steht Christian Kühnert. Er ist der Leiter der Autobahnmeisterei Döbeln und damit Chef über 36 Männer und Frauen, die sich in den vergangenen Tagen Tag und Nacht um eine schnee- und eisfreie Fahrbahn gekümmert haben. „Ich bin sehr stolz, dass wir auch in dieser schwierigen Zeit eine tolle Teamleistung zeigen“, sagte Kühnert.

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Christian Kühnert, hier 2017 beim Besuch von Sachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Dulig (rechts, SPD), leitet die Autobahnmeisterei Döbeln.
Christian Kühnert, hier 2017 beim Besuch von Sachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Dulig (rechts, SPD), leitet die Autobahnmeisterei Döbeln. © Dietmar Thomas/Archiv

Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien im Schichtbetrieb rund um die Uhr im Winterdienst tätig, auch nachts sowie am Wochenende und an Feiertagen. Externe Unternehmen, wie dies zum Beispiel beim Landkreis der Fall ist, seien nicht in den Winterdienst der Meisterei eingebunden, äußerte sich Kühnert weiter.

Streusalz variiert je nach Schneeaufkommen

Rund 2.250 Tonnen Streusalz stehen der Autobahnmeisterei momentan zur Verfügung. Auf dem Betriebshof der Meisterei in Gadewitz in der Gemeinde Großweitzschen selbst sind dabei knapp 1.250 Tonnen eingelagert, weitere 1.000 Tonnen befinden sich laut Kühnert im Stützpunkt der Meisterei.

„Der Verbrauch variiert dabei, je nach Schneeaufkommen. Dementsprechend werden auch beinahe täglich, je nach Bedarf, Bestellungen für Streugut ausgelöst“, erklärte der Leiter der Meisterei.

Rund 2.250 Tonnen Streusalz hat die Autobahnmeisterei Döbeln am Standort in Gadewitz bei Großweitzschen sowie am Stützpunkt eingelagert.
Rund 2.250 Tonnen Streusalz hat die Autobahnmeisterei Döbeln am Standort in Gadewitz bei Großweitzschen sowie am Stützpunkt eingelagert. © Autobahn GmbH

Für den Winterdienst stünden insgesamt acht Lkw zum Räumen und Streuen, ein Geräteträger, fünf Kleintransporter, eine Randwallfräse, eine Schneefrässchleuder sowie ein FS 100 Streuer zur Verfügung.

„Der aktuelle Bestand an Fahrzeugen und Technik wird regulär gewartet und nach festgelegten Standards, wie Alter oder Laufzeiten, ausgetauscht. In diesem Zuge werden auch neue Technologien berücksichtigt, wie beispielsweise der FS 100 Streuer, ein dreiachsiger Feuchtsalzstreuer, der vor allem präventiv eingesetzt wird“, informierte Christian Kühnert.

Besondere Herausforderung für den Winterdienst auf den Autobahnen seien nach wie vor die Schneewehen, die in einigen Bereichen sehr stark seien. Zudem befänden sich im Zuständigkeitsbereich mehrere Steigungen sowie Gefällstrecken, die als besondere Schwerpunkte gelten.

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