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Döbeln

Vorerst keine Babyempfänge

Auch mit diesem schönen Ritual muss pausiert werden. Deshalb gibt es möglicherweise im Sommer ein größeres Treffen.

Statt mehrerer kleine, könnte es im Leisniger Rathaus in diesem Jahr einen größeren Babyempfang geben.
Statt mehrerer kleine, könnte es im Leisniger Rathaus in diesem Jahr einen größeren Babyempfang geben. © André Braun

Leisnig/Roßwein. Zumindest der Leisniger Bürgermeister Tobias Goth (CDU) stellt in Aussicht, dass es in diesem Jahr einen größeren Babyempfang geben könnte, sofern es die Pandemie-Situation erlaubt. Das soll dann der Ersatz für die kleineren Runden bei ihm im Amtszimmer sein. Die kann und darf es coronabedingt im Moment nicht geben.

Trotzdem: Familien, die 2020 Zuwachs bekommen haben, erhielten bereits per Post ein Willkommensschreiben und können schon das Konto für das Kind bei ihrer Wunschbank eröffnen. Eine der regionalen Banken und die Kommune spendieren ein Begrüßungsgeld für den Nachwuchs – und oftmals noch die eine oder andere Kleinigkeit wie Spielzeug dazu.

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58 neue Leisniger

Im vergangenen Jahr wurden 58 Mädchen und Jungen geboren und als neue Einwohner von Leisnig registriert. In den beiden Jahren davor waren es jeweils 51 Kinder – 20 weniger als 2017 und 2016. In beiden Jahren konnten die Standesbeamtinnen jeweils 71 Geburtsurkunden für Leisniger Kinder ausstellen.

In Roßwein sieht die Situation – was die Babyempfänge betrifft – ähnlich aus. Mitte 2020 konnte es die vorerst letzte Begrüßungsrunde geben. Zum ersten Mal waren aufgrund der Abstandsregelungen und andere Vorkehrungen drei Durchgänge für die Eltern und deren Nachwuchs nötig. Dazu eingeladen waren Mütter und Väter, deren Kinder zwischen November 2019 und Juni 2020 zur Welt gekommen waren.

Roßwein ist zurückhaltend

Für die danach geborenen Roßweiner haben die Eltern ein Begrüßungsschreiben bekommen. Der Finanzzuschuss von Stadt und Banken „wartet“ noch. Er wird den Eltern beim nächstmöglichen Treffen überreicht.

Wann das sein wird, vermag Ines Lammay vom Kulturamt, die die Runden vertretungsweise organisiert, im Moment nicht zu sagen. Das hänge von der Entwicklung der Infektionszahlen ab. Ines Lammay gehe aber davon aus, dass es solch große Runden wie vor der Pandemie zumindest dieses Jahr nicht geben darf.

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