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Nach Kellerbrand: Mieter noch ohne Strom

Durch die Hitzeentwicklung ist im Keller an der Hohe Straße in Waldheim ein Verteilerkasten verschmort. Die Kripo hat die Ursache für den Brand ermittelt.

Bei einem Kellerbrand an der Hohe Straße ist der Sicherungskasten stark beschädigt worden. Die Mieter haben deshalb keinen Strom. Auch die Heizung kann derzeit nicht betrieben werden.
Bei einem Kellerbrand an der Hohe Straße ist der Sicherungskasten stark beschädigt worden. Die Mieter haben deshalb keinen Strom. Auch die Heizung kann derzeit nicht betrieben werden. © Dietmar Thomas

Waldheim. Jetzt steht fest, warum es in den Kellerräumen an der Hohen Straße gebrannt hat. Nach den Untersuchungen der Brandursachenermittler der Kriminalpolizei, ist das Feuer durch ein elektrisches Heizgerät entstanden. „Dieses war wegen Feuchtigkeit im Keller betrieben worden“, teilt die Pressestelle der Polizei mit.

Ob der Brand fahrlässig oder vorsätzlich entstanden ist, müssen laut Polizei die weiteren Ermittlungen zeigen. Das Gerät könne auch vorsätzlich umgeworfen worden sein, hieß es.

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Das Feuer war am Sonnabend kurz vor 19 Uhr im Keller des Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Das größte Problem, welches die drei Mietparteien haben, ist, dass der Strom bis Montag noch nicht zugeschaltet werden konnte. In den Wohnungen selbst ist kein Schaden entstanden. Nach Informationen von Bürgermeister Steffen Ernst (FDP), der am Sonnabend und Sonntag vor Ort war, ist aber ein im Keller befindlicher Sicherungskasten beschädigt worden.

Leitungen müssen erst geprüft werden

In Absprache mit dem privaten Hauseigentümer und Fachleuten einer Elektrofirma sei eine Zuschaltung des Stroms nicht zu verantworten gewesen, so Ernst. „Hier müssen zuerst die Leitungen geprüft werden, ob diese ebenfalls beschädigt worden sind und es dadurch zu weiteren Bränden kommen könnte. Die Hauptsicherung sei deshalb zunächst entfernt worden.

Der Hausbesitzer habe die Überprüfung der Kabel durch die Fachfirma in Auftrag gegeben. Das soll nun schnellstmöglich passieren, damit in den Wohnungen wieder Strom anliegt.

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„Falls dies doch nicht so schnell wie erhofft gelingt, werden wir mit den betreffenden Mietern über einen Umzug in Ausweichwohnungen sprechen, wenn sie das möchten“, so der Bürgermeister. Zwei Mietparteien seien zunächst in dem Haus geblieben, eine vorübergehend bei Bekannten untergekommen.

Schäden sollen zeitnah behoben werden

Von dem Verteilerkasten aus werden auch das Hauslicht und die Heizung mit Strom versorgt. Dieser müsse neu installiert werden, so Ernst. Daher ist derzeit auch kein warmes Wasser verfügbar.

Ernst ist froh darüber, dass offenbar ein Großteil der Mieter nicht im Haus war, als das Feuer am Sonnabendabend ausbrach. So ist auch durch die Dämpfe glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen.

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