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Waldheimer Handballer überraschen sich selbst

Die VfL-Sieben holt gegen Freiberg II zwei Punkte. Die Frauen der HSG verlieren klar, die Männer denkbar knapp.

Steve Krasselt (am Ball) erzielte für den VfL Waldheim im Spiel gegen die HSG Freiberg II neun Tore.
Steve Krasselt (am Ball) erzielte für den VfL Waldheim im Spiel gegen die HSG Freiberg II neun Tore. © Thomas Kube

Region Döbeln. Für die Sachsenligahandballerinnen der HSG Neudorf/Döbeln ist es so wie immer, wenn sie beim HV Chemnitz antreten müssen: außer Spesen nichts gewesen. Auch am Sonntagnachmittag setzte es eine deutliche 25:34-Niederlage.

Zumindest bei Positionsangriffen der Gastgeberinnen habe seine Mannschaft dagegenhalten können, sagte Trainer Daniel Reddiger. „Doch im eigenen Angriffsspiel haben wir uns zu viele Fehler geleistet. Die haben die Chemnitzerinnen mit schnellen Gegenstößen bestraft“, so Reddiger.

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In Anbetracht der personellen Lage sei einfach nicht viel mehr möglich gewesen. „Wir müssen hoffen, dass es nächste Woche besser aussieht“, sagte der HSG-Trainer.

Angriffe konsequent ausgespielt

In der Verbandsliga West der Männer verbuchte der VfL Waldheim 54 einen 34:32-Erfolg gegen die zweite Vertretung der HSG Freiberg. „Das sind zwei Punkte, die wir nicht unbedingt eingeplant hatten. Deshalb ist die Freude umso größer“, sagte VfL-Trainer Manuel Kirpal.

Er hatte seiner Mannschaft mit auf den Weg gegeben, das Tempo zu verlangsamen und die Angriffe möglichst konsequent zu Ende zu spielen. „Mit dem schnellen Spiel der Freiberger hätten wir nicht mithalten können“, so Kirpal. Zumal die Waldheimer nur neun Akteure zur Verfügung hatten.

So lieferten sich die beiden Mannschaften eine meist ausgeglichene Begegnung. In der ersten Hälfte konnten sich die Gäste zweimal mit jeweils drei Toren absetzen. Doch die Waldheimer kamen wieder heran und gingen mit einem 16:16 in die Pause.

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In Hälfte zwei steigerten sich die VfL-Handballer. Sie lagen meist in Führung, mussten aber kurz vor Schluss noch einmal den Ausgleich hinnehmen (31:31). Doch in der Schlussphase bewahrten die Gastgeber die Ruhe und sicherten den Erfolg. „Die gesamte Mannschaft verdient sich ein Lob. Torhüter Uwe Kurth und Linh Nguyen mit seinen elf Toren ragten noch heraus“, so Kirpal.

Die Männer der HSG Neudorf/Döbeln mussten bei NHV Concordia Delitzsch II eine knappe 22:23-Niederlage hinnehmen. Zur Pause hatte es 9:8 für Delitzsch gestanden. In der umkämpften Partie lagen die Delitzscher meist vorn. Nach 55 Minuten führten die Gastgeber mit 21:19. Mit drei Toren in Folge zogen die Gäste vorbei, gaben einen möglichen Punktgewinn aber noch aus der Hand.

"Wir haben kaum Zugriff aufs Spiel bekommen", sagte Trainer Stefan Preuß. Die Ausfälle von Lucas Greim, Kevin Sickert und Noah Petters, der berufsbedingt fünf Wochen fehlen wird, seien nicht zu kompensieren gewesen, so der HSG-Trainer. "Die Niederlage war hoffentlich ein Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt", so Preuß.

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