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Waldheims Hauptstraße wird glattgebügelt

Ab Montag wird die kürzeste Verbindung zwischen Waldheim und Hartha gekappt – aber nur für eine Woche.

Die Schlaglöcher auf der Waldheimer Hauptstraße werden immer größer. In der nächsten Woche wird der marode Belag entfernt und neuer Asphalt aufgebracht.
Die Schlaglöcher auf der Waldheimer Hauptstraße werden immer größer. In der nächsten Woche wird der marode Belag entfernt und neuer Asphalt aufgebracht. © Dietmar Thomas

Waldheim. Autofahrer, die auf kurzem Weg von Waldheim nach Hartha fahren wollen, nutzen am liebsten die Hauptstraße. Die ist allerdings in einem so schlechten Zustand, dass die Fahrzeugbesitzer inzwischen Angst haben müssen, ihre Autos zu beschädigen.

Die Schlaglöcher werden immer tiefer. Immer öfter liegen Radkappen am Straßenrand, die während der Fahrt über die Huckelpiste einfach von der Felge springen. Damit ist es aber bald vorbei. In der kommenden Woche lässt die Stadt Waldheim die Straße reparieren. Es wird etwas mehr gemacht als nur eine notdürftige Flickung der Schlaglöcher.

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Vollsperrung unumgänglich

Wie Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) erklärte, wird der Asphalt an den besonders betroffenen Stellen zwischen der Kaufland-Kreuzung und dem Ortseingang Hartha abgefräst und dort ein neuer Belag aufgebracht. Das ist nur unter Vollsperrung möglich. Die Umleitung erfolgt über Hartha und die Umgehungsstraße und wird entsprechend ausgeschildert.

Wie alle Baulastträger muss auch die Stadt Waldheim die Kosten für die Ausbesserung der Straßen so effektiv wie möglich einsetzen. Für einen grundhaften Ausbau der Hauptstraße inklusive der Gehwege fehlt in diesem Jahr schlichtweg das Geld – auch vor dem Hintergedanken, dass der Abwasserzweckverband (AZV) „Untere Zschopau“ den Abwasserkanal in der Hauptstraße bald sanieren lassen muss (Sächsischen.de berichtete). Der Kanal ist einer der ältesten in der Stadt und weist erhebliche Schäden auf.

AZV verschiebt Kanalbau

„Der AZV hatte eigentlich vor, die Maßnahme in diesem Jahr durchzuziehen. In diesem Zusammenhang sollte aber auch gleich ein grundhafter Ausbau der Hauptstraße erfolgen“, so Ernst. Das Entsorgungsunternehmen habe die rund 800.000 Euro teure Maßnahme deshalb ins Jahr 2022 verschoben.

Ob die Kommune dann über die notwendigen Gelder für den grundhaften Ausbau verfügen kann, steht allerdings noch nicht fest. „Wichtig war uns aber jetzt, dass die Straße erst einmal wieder so hergestellt wird, dass sie ordentlich befahren werden kann“, so das Stadtoberhaupt. Die Schäden seien besonders im Bereich des ehemaligen Bahnübergangs erheblich und könnten nicht noch längere Zeit so belassen werden.

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