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Döbeln

Was ist uns das Wasser wert?

Am Tag des Wassers geht es um Wertschätzung. Und das hat nicht nur mit dem Preis zu tun.

Eine Befragung Ende vergangenen Jahres habe ergeben, dass die Hälfte der Teilnehmer das Wasser aus dem Hahn trinkt., teilte der Wasserdienstleister Veolia mit. Veolia betreibt die Anlagen des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz.
Eine Befragung Ende vergangenen Jahres habe ergeben, dass die Hälfte der Teilnehmer das Wasser aus dem Hahn trinkt., teilte der Wasserdienstleister Veolia mit. Veolia betreibt die Anlagen des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz. © Dietmar Thomas

Region Döbeln. Die Verbraucher in der Region haben Vertrauen in das Lebensmittel Trinkwasser. Das schätzt der Wasserdienstleister Veolia ein, der die Anlagen des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz betreibt. Eine Befragung Ende vergangenen Jahres habe ergeben, dass die Hälfte der Teilnehmer das Wasser aus dem Hahn trinkt.

Nach Ansicht von Stephan Baillieu, Geschäftsführer des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz, sollten die Verbraucher noch öfter den Hahn zum Durst löschen aufdrehen, statt Mineralwasser zu kaufen. „Es ist praktisch. Man schleppt keine schweren Kästen in die Wohnung oder den Keller. Und die Kosten fallen kaum ins Gewicht, wenn man bedenkt, was man für Wasser im Supermarkt zahlt, ein Vielfaches nämlich.“

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Am internationalen Tag des Wassers, der an diesem Montag begangen wird, steht der „Wert des Wassers“ im Mittelpunkt. „So richtig wissen wir den Wert des Wassers erst zu schätzen, wenn es mal nicht zur Verfügung steht, zum Beispiel, wenn ein größerer Rohrbruch repariert werden muss“, meint René Kroll, der in Döbeln das Kundenservice-Team der Veolia leitet. „Trinkwasser ist auch ein Stück Lebensqualität. Das fängt schon bei der Dusche oder einem Wannenbad an. Das sind alles Dinge, die wir unbewusst registrieren und für selbstverständlich erachten.“ Der „Tag des Wassers“ solle auch daran erinnern, dass der Zugang zu sauberem Wasser nicht überall auf der Welt gegeben ist.

„Wir sind es einfach so gewöhnt, dass jederzeit frisches Wasser aus dem Hahn fließt“, sagte Roland Hammer. Der Veolia-Gruppenleiter in Oschatz merkt aber auch, dass die Wertschätzung für Wasser in der Bevölkerung zuletzt gestiegen ist – nicht zuletzt weger der sehr heißen und trockenen Sommermonate in den vergangenen drei Jahren. Es sei nicht auszuschließen, dass es weiter trocken bleibt. „Umso wichtiger ist es, unsere Grundwasserressourcen nachhaltig zu schützen und nicht unnötig zu belasten.“ Etwa durch übermäßiges Düngen, meint Roland Hammer.

„Bevor Trinkwasser zur Verfügung steht, hat es einen weiten Weg hinter sich und muss im Wasserwerk erst aufbereitet werden, damit es genusstauglich ist, wie die Trinkwasserverordnung vorschreibt“, so Siegmar Rüdrich, Veolia-Gruppenleiter in Leisnig. Das sei „unser täglich Brot“. Der Verbraucher soll am Ende dieses Prozesses ein Lebensmittel in einwandfreier Qualität geliefert bekommen – ein regionales, preisgünstiges Produkt. (DA)

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