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Weitere Arbeiten für Schulanbau vergeben

Heizungen und Sanitäranlagen folgen als nächstes im Waldheimer Schulanbau. Den Auftrag in der Oberschule erhielt eine städtische Firma.

Hinter dem Zwischenbau mit dem Eingangsbereich soll der Anbau an Waldheims Oberschule entstehen.
Hinter dem Zwischenbau mit dem Eingangsbereich soll der Anbau an Waldheims Oberschule entstehen. © Dietmar Thomas

Waldheim. Die Erdarbeiten für den Anbau an der Waldheimer Oberschule haben bereits begonnen. Jetzt sind vom Technischen Ausschuss (TA) auch die Heizungs- und Sanitärinstallationsarbeiten vergeben worden. Die kosten knapp 85.000 Euro.

Mit einer sogenannten beschränkten Ausschreibung wurden vier Firmen zur Abgabe ihres Angebotes aufgefordert worden. Zur Submission haben laut Christian Voigt vom Waldheimer Bauamt drei Angebote vorgelegen. 

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Nach einer fachlichen und rechnerischen Prüfung und Bewertung der Angebote durch ein Ingenieurbüro musste ein Bieter aus formellen Gründen ausgeschlossen werden. 

Das wirtschaftlichste Angebot hat die Firma Heizungstechnik Waldheim eingereicht und erhielt jetzt auch die einhellige Zustimmung der Ausschussmitglieder. „Ich freue mich darüber, dass die Waldheimer Firma den Auftrag bekommt“, sagte Albrecht Hänel (CDU).

Der Anbau soll im rückwärtigen Bereich am mittleren Verbindungsgebäude entstehen. Es wird ein Zwei-Geschosser mit zwei Klassenräumen in der oberen Etage, die verbunden werden können. Da es in der Oberschule keine Aula oder einen Raum für größere Veranstaltungen gibt, könnte dieser dann dafür genutzt werden.

Klassenzimmer und Medienkabinett

In der Etage darunter werden ein Medienkabinett sowie ein Musikraum eingerichtet. Letzerer könne beispielsweise von der Schülerband genutzt werden, ebenso für musikalische Ganztagsangebote.

Weitere kleine Neben- und Gruppenräume sind unter anderem für den Unterricht im Fach „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) gedacht.

Wegen der geringen Lärmbelästigung kann bei laufendem Schulbetrieb gebaut werden. Lediglich bei einem Durchbruch zum Hauptgebäude könnte es lauter werden. Das soll aber während der Schulferien passieren.

Den Planungen zufolge soll der Anbau Ende nächsten Jahres fertig sein. Insgesamt kostet er rund 1,35 Millionen Euro. Dabei stammen rund 813.000 Euro aus dem Fördertopf „Schulische Infrastruktur“.

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