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Vom Bauen fasziniert

Vor 30 Jahren ist die Ostrauer Baugesellschaft gegründet worden. Das Unternehmen engagiert sich für die Region.

Der Geschäftsführer der Ostrauer Baugesellschaft Ralf Stephan, Prokurist Daniel Ulbricht und Tobias Stephan nahmen zum 30-jährigen Bestehen des Unternehmens viele Glückwünsche entgegen.
Der Geschäftsführer der Ostrauer Baugesellschaft Ralf Stephan, Prokurist Daniel Ulbricht und Tobias Stephan nahmen zum 30-jährigen Bestehen des Unternehmens viele Glückwünsche entgegen. © Lars Halbauer

Ostrau. Die Ostrauer Baugesellschaft gibt es seit 30 Jahren. In dieser Zeit hat sie viele Spuren in der Region Döbeln und darüber hinaus hinterlassen.

Das Unternehmen ist ein Komplettanbieter für Bauen in Sachsen und hat sich einen Namen im Industrie- und Gewerbebau, Landwirtschafts- und Wohnungsbau gemacht.

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Bisher 200 Eigenheime gebaut

Als Beispiele nennt Geschäftsführer Ralf Stephan das Heckelhaus der Kreissparkasse Döbeln, den Anbau ans Pflegeheim Paudritzsch, das Vereinshaus in Hochweitzschen, das Gebäude der Fichtner Nutzfahrzeuge GmbH im Harthaer Gewerbegebiet oder die Ställe in Jeßnitz und Leschen.

Außerdem gibt es seit dem Jahr 2005 eine Kooperation mit der Baumeisterhaus-Gruppe. In den vergangenen Jahren wurden 200 dieser Häuser gebaut. „Die Nachfrage wird immer größer, weil wir die Standardhäuser individuell nach den Wünschen der Kunden planen, bauen und diese schlüsselfertig übergeben.

„Der Eigenheimbau hat sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt. Die massiven, Stein auf Stein gebauten Häuser, sind gefragt“, so Ralf Stephan.

Fachkompetenz und langjährige Erfahrungen

„Faszination Bauen“ lautet der Leitspruch des Unternehmens. Was sich dahinter verbirgt, erläutert der Geschäftsführer: „Wir wollen den Bauprozess für den Kunden erlebbar gestalten.“

Das Unternehmen will nicht nur als Dienstleister auftreten, sondern den Bauherren von Anfang an beratend zur Seite stehen und mit ihnen gemeinsam das Projekt entwickeln.

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„Die Kunden profitieren dabei von der Fachkompetenz und den langjährigen Erfahrungen unserer Ingenieure. Die Lösung komplexer Bauaufgaben und individueller Kundenwünsche gehört zum Know-how“, so Stephan.

Der Ostrauer Bürgermeister Dirk Schilling (links) und der Präsident des SV Ostrau 90 Peter Schmidt beim Richtfest für das Vereinshaus in Ostrau.
Der Ostrauer Bürgermeister Dirk Schilling (links) und der Präsident des SV Ostrau 90 Peter Schmidt beim Richtfest für das Vereinshaus in Ostrau. © Dietmar Thomas

Zufriedene Bauherren

Seit dem Jahr 2014 lässt sich die Ostrauer Baugesellschaft jährlich die Bauherrenzufriedenheit in den Geschäftsfeldern Wohnungs- und Gewerbebau durch ein Vertrauenssiegel bestätigen.

Ein unabhängiges Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen bescheinigt seither dem Unternehmen eine gute bis sehr gute Bauherren-Zufriedenheit.

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Weil die Ostrauer in verschiedenen Bereichen arbeiten, und in jedem über jahrelange Erfahrungen verfügen, können sie sich den ständigen Veränderungen des Marktes sehr gut anpassen.

So wird das Geschäftsfeld Geschosswohnungsbau, also der Bau von Mehrfamilienhäusern, seit dem Jahr 2018 intensiv ausgebaut. Es gibt auch aktuelle Projekte in der Region.

Seit 2003 Niederlassung in Freiberg

Dazu gehört der Bau des Vereinshauses des SV Ostrau 90 und der Büroausbau der Agrar AG Ostrau in Wutzschwitz. „Des Weiteren befinden sich aktuell zehn Einfamilienhäuser sowie Gewerbeobjekte in Dresden und Leipzig im Bau“, sagte der Geschäftsführer.

Die Ostrauer Baugesellschaft wurde nach der Zersplitterung der ZBO Ostrau im Jahr 1991 gegründet. Mitte der 1990-er Jahre realisierten die Mitarbeiter Aufträge im gesamten Bundesgebiet.

Eine zunehmend regionale Ausrichtung erfolgte ab dem Jahr 2000, als der Schlüsselfertig-Bau Einzug in die Baubranche hielt.

„Nachdem das Jahrhunderthochwasser 2002 in Sachsen zahlreiche Schäden hinterließ, standen Sanierungsprojekte, Neubauten und Ingenieur-Bauwerke in der Region auf der Tagesordnung“, so der Geschäftsführer.

Bereits im Jahr 2003 gründete die Ostrauer Baugesellschaft eine Niederlassung in Freiberg, die sich auf Gewerbe- und Industriebau spezialisierte. In Freiberg arbeiten 20 der insgesamt 70 Mitarbeiter.

Lehrlinge willkommen

Viele von ihnen haben das Handwerk im Unternehmen von der Pike auf gelernt. Denn die Ostrauer Baugesellschaft legt viel Wert auf die Ausbildung. Das Unternehmen ist auf Berufsausbildungsmessen in den Regionen Döbeln und Freiberg präsent.

„Es ist allerdings in den letzten Jahren immer schwerer geworden junge Leute für das Bauhandwerk zu begeistern. In diesem Jahr beginnen zwei Lehrlinge ihre Ausbildung im Unternehmen“, so Stephan.

Teamgeist im Unternehmen ist wichtig

„Uns ist es wichtig, als Team wahrgenommen zu werden. Dazu gehört neben der einheitlichen Kleidung unsere Fahrzeugflotte“, so der Geschäftsführer.

Eine große Rolle spiele das gute Arbeitsklima. So ist das jährliche Schweineessen zu einer Tradition geworden, die am gestrigen Tag ihre Fortsetzung fand. Nicht nur Vertreter von Unternehmen und Bauherren waren zum 30. Geburtstag erschienen, sondern auch ehemalige Mitarbeiter.

Im Dezember vergangenen Jahres übergab Ralf Stephan eine Spende für den Kronleuchter des Ballsaales an Monika Fischer, Vorsitzende des Vereins Kulturdenkmal Gaststätte Wilder Mann.
Im Dezember vergangenen Jahres übergab Ralf Stephan eine Spende für den Kronleuchter des Ballsaales an Monika Fischer, Vorsitzende des Vereins Kulturdenkmal Gaststätte Wilder Mann. © Lars Halbauer

Baugesellschaft unterstützt Vereine in Ostrau

Ralf Stephan hat die Gäste gebeten, von Blumen und Geschenken abzusehen und stattdessen für Ostrauer Vereine zu spenden. Denn das Unternehmen unterstützt diese nach seinen Möglichkeiten. So profitierte unter anderem der Verein Kulturdenkmal Wilder Mann von einer Spende für den Nachbau des historischen Kronleuchters für den Fest- und Ballsaal.

Auch während der Corona-Zeit sind die Dienstleistungen der Ostrauer Baugesellschaft gefragt. „Auf unsere Arbeit hat sich diese besondere Zeit wenig ausgewirkt. Aber die Begleiterscheinungen sind enorm. Zum einen explodieren die Preise für das Material und zum anderen verlängern sich manche Lieferzeiten enorm“, sagte Ralf Stephan.

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