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Sonderpostenmarkt Wreesmann will in Roßwein neu bauen

Mit der Anfrage des Marktes beschäftigen sich die Stadträte in der nächsten Woche. Zudem geht es um einen Bauplatz für 40 neue Eigenheime.

Der Sonderpostenmarkt Wreesmann zeigt Interesse am Standort Roßwein. Er will im Gewerbegebiet neu bauen. In Hartha gibt es einen solchen Markt schon länger.
Der Sonderpostenmarkt Wreesmann zeigt Interesse am Standort Roßwein. Er will im Gewerbegebiet neu bauen. In Hartha gibt es einen solchen Markt schon länger. © Lars Halbauer

Roßwein. Mit einer wirtschaftlichen Frage werden sich die Stadträte von Roßwein bei ihrer nächsten Tagung beschäftigen. Dazu hat Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) für den 7. Oktober, 17.30 Uhr, in den großen Saal des Roßweiner Rathauses eingeladen.

Einer der Tagesordnungspunkte ist die Interessensbekundung des Kaufhauses R. Wreesmann. Wie der Bürgermeister erklärt, habe der Sonderpostenmarkt bei der Kommune wegen eines Baugrundstückes angefragt – und sich auch schon eines ausgesucht. Das befindet sich im Gewerbegebiet Goldene Höhe, konkret neben dem ehemaligen Autohaus.

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Einzelhandelskonzept hat andere Pläne

Lindner will hören, wie sich die Räte zu diesem Grundstück noch vor der Stadt positionieren. Denn im Einzelhandelskonzept, das die Abgeordneten erst vor rund zwei Jahren verabschiedet hatten, ist darauf orientiert, solchen Handel eher ins Zentrum der Stadt zu lenken.

„Ich denke wir werden versuchen, dem Unternehmen einen anderen Standort vorzuschlagen“, so der Rathauschef. Aus seiner Sicht dürfte es auch für diesen Anbieter günstiger sein, wenn er neben einem Lebensmittler baut, sich so vielleicht Synergien ergeben.

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Wreesmann hat Waren aus allen Bereichen des täglichen Lebens im Angebot. Auch baumarkttypisches Handwerkszeug und Pflanzen gehören zum Sortiment. Einen Baufachmarkt gibt es in Roßwein nicht.

Weitere Tagesordnungspunkte werden am Donnerstag nächster Woche die Leader-Förderperiode 2012 bis 2020 sein. Die Ergebnisse stellt Regionalmanagerin Steffi Möller vor. Auch einen kleinen Ausblick wird sie Lindner zufolge geben.

Neue Eigenheime für Haßlau

Weiterhin geht es um die Neuwahl der Gemeindewehrleitung (wir berichteten). Die Stadträte müssen die Gewählten bestätigen. Überdies werden sie um Zustimmung zum Aufstellen eines Bebauungsplanes für eine Eigenheimsiedlung gebeten. Nachdem das vergangene Woche schon für Flächen zwischen Mahlitzsch und Niederstriegis passiert ist, gibt es jetzt ähnliche Pläne für den Ortsteil Haßlau. Dort können, wenn Baurecht geschaffen ist, weitere 40 Einfamilienhäuser entstehen.

Letztlich stehen noch Bauangelegenheiten auf der Tagesordnung: die Umnutzung eines Wohngebäudes in Ossig sowie Nutzungsänderungen auf einem Vierseithof in Zweinig.

Eingangs können Bürger Fragen stellen. Am Ende der Sitzung wird diese Möglichkeit auch den Stadträten eingeräumt.

Termin: nächste Stadtratssitzung in Roßwein am 7. Oktober, 17.30 Uhr, im Ratssaal in Roßwein

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