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Döbeln

Zuschüsse für Stadtfirma sinken

Der Kultur- und Sportbetrieb nimmt durch wegfallende Veranstaltungen weniger ein. Das macht sich aber auch bei den Ausgaben bemerkbar.

Die Hartharena bietet auch unter Corona-Anforderungen genügend Platz. Das hat auch der Kreistag für eine Sitzung genutzt.
Die Hartharena bietet auch unter Corona-Anforderungen genügend Platz. Das hat auch der Kreistag für eine Sitzung genutzt. © Dietmar Thomas

Hartha. Unter den gegebenen Bedingungen in diesem Jahr ist es nicht einfach gewesen, einen Wirtschaftsplan für den Kultur- und Sportbetrieb der Stadt Hartha aufzustellen. Dennoch sei es gelungen, einen ausgeglichenen Haushalt zu erstellen, sagte Betriebsleiter Günter Roßberg. Einnahmen und Ausgaben belaufen sich auf jeweils knapp 835.000 Euro.

Der Wirtschaftsplan 2021 wurde zwischen dem Kultur- und Sportbetrieb und der Kämmerei abgestimmt. Der kommunale Anteil entspricht jedoch nicht dem Planungsstand im Doppelhaushalt 2020/2021. Der kommunale Haushalt wird derzeit aufgrund der Einnahmerückgänge überarbeitet.

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Anteil für Sport steigt

Das hat Auswirkungen auf den Zuschuss für den Kultur- und Sportbetrieb. So sinkt der Zuschuss für Kultur um knapp 50.000 auf etwa 110.000 Euro, dagegen steigt der Zuschuss für Sport um 20.000 auf etwa 295.000 Euro. Insgesamt sind 405.000 Euro im Harthaer Haushalt eingeplant.

Aufgrund des Lockdowns sind weniger Einnahmen aus Veranstaltungen geflossen. Deshalb sei auch für das nächste Jahr in diesem Bereich weniger eingeplant. „Es ist damit zu rechnen, dass bis zum Frühjahr keine Veranstaltungen in der Hartharena stattfinden werden. Wir hoffen aber, dass dann ab September 2021 wieder Konzerte und Ähnliches stattfinden können“, sagte Roßberg.

Betriebskosten haben sich verringert

Lediglich durch Beratungen zum Beispiel des Kreistages oder des Kreissportbundes Mittelsachsen hätten Einnahmen generiert werden können. Zudem bleiben die Einnahmen aus dem Schulsport.

Der reduzierte Betrieb gehe auch mit geringeren Betriebskosten einher. Dies sei auch für den Wirtschaftsplan 2021 berücksichtigt worden. „Über diese Einsparungen sind wir aber nicht unbedingt erfreut, da die Kultur komplett zum Erliegen gekommen ist“, so Günter Roßberg.

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