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Döbeln

Döbelner SC setzt auf die Jugend

Sechs A-Junioren-Fußballspieler sind in den Männerbereich aufgerückt. Doch auch ein wenig Erfahrung ist beim DSC hinzugekommen.

Chris Liebmann (rechts) hat in der vergangenen Saison sieben Tore für den Döbelner SC erzielt.
Chris Liebmann (rechts) hat in der vergangenen Saison sieben Tore für den Döbelner SC erzielt. © Dirk Westphal

Döbeln. Gäbe es einen Preis für die jüngste Mannschaft in der Fußball-Kreisoberliga, hätte der Döbelner SC gute Chancen, diesen zu gewinnen.

Gefühlt habe seine Truppe ein Durchschnittsalter von 20 bis 21 Jahren, sagt Trainer Thomas Henschel. Das liegt sicher auch daran, dass allein sechs A-Junioren-Spieler ins Männerteam aufrücken. 

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Schon in der vergangenen Saison gehörten die Döbelner zu den jüngsten Teams der Liga. Nach dem Abstieg aus der Landesklasse nach der Spielzeit 2018/2019 hatte es einen kompletten Umbruch gegeben.

Corona-Pandemie setzt Aufschwung ein Ende

Entsprechend brauchten die Döbelner eine Weile, um sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Doch in den letzten Spielen der Hin- und den ersten Begegnungen der Rückrunde habe sich seine Truppe stabilisiert, sagt Thomas Henschel. 

Bis die Corona-Pandemie dem kleinen Aufschwung der Döbelner ein Ende setzte. Die Saison wurde abgebrochen, der DSC landete auf Rang elf.

Über eine Zielstellung für die neue Spielzeit hat sich der Trainer noch keine Gedanken gemacht. „Wir wollen ordentliche Spiele abliefern und uns in der Kreisoberliga etablieren“, sagt Henschel. 

Es gehe für den Verein darum, die jungen Spieler möglichst schnell zu integrieren. „Um dann in Zukunft auch mal höhere Ziele stecken zu können“, so der Trainer.

Trainer hätte Play off-Spiele bevorzugt

So ist Thomas Henschel trotz der guten Nachwuchsarbeit im Verein froh, dass auch ein paar erfahrene Spieler zur Mannschaft gestoßen sind. Vom VfB Leisnig sind Shqipdone und Florian Hashani nach Döbeln gewechselt. Zudem ist David Gerold wieder mit von der Partie.

Thomas Henschel hofft, dass sein Team die lange Saison mit 34 Spieltagen gut meistert. „Ich selbst hätte eine Variante mit Play-off-Spielen nach der Hinrunde vorgezogen. 

Doch obwohl die Abstimmung nicht so eindeutig war, hat sich der Kreisverband für Hin- und Rückrunde entschieden“, sagt der Trainer. Nun müsse man damit zurechtkommen und das Beste daraus machen, so Henschel.

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