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Dortmund stolpert erneut

Im Topspiel des 6. Spieltag kommt der BVB nur zu einem 2:2 gegen Werder Bremen. Beim neuen Tabellenführer trifft ein Stürmer zu einem neuen Rekord.

28.09.2019, Nordrhein-Westfalen, Dortmund: Fußball: Bundesliga, Borussia Dortmund - Werder Bremen, 6. Spieltag im Signal Iduna Park: Dortmund Julian Weigl (l) und Lukasz Piszczek (r) und Josh Sargent und Nuri Sahin von Bremen versuchen an den Ball zu komm
28.09.2019, Nordrhein-Westfalen, Dortmund: Fußball: Bundesliga, Borussia Dortmund - Werder Bremen, 6. Spieltag im Signal Iduna Park: Dortmund Julian Weigl (l) und Lukasz Piszczek (r) und Josh Sargent und Nuri Sahin von Bremen versuchen an den Ball zu komm © dpa

Leipzig.  Der FC Bayern hat die Niederlage von RB Leipzig genutzt und hat erstmals in dieser Saison die Tabellenführung übernommen. Am 6. Spieltag kam der Titelverteidiger und Rekordmeister kam beim tapferen Tabellenletzten SC Paderborn zu einem allerdings nur knappen 3:2 (1:0). Borussia Dortmund spielte am Abend gegen Werder Bremen nur 2:2 (2:1) und fiel zurück.

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Mit 14 Punkten führen die Bayern von Trainer Niko Kovac die Fußball-Bundesliga vor Leipzig (13) und Schalke (13) an. Mit ebenfalls 13 Punkten belegen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen ebenfalls nach Siegen die Plätze vier und fünf. Der BVB ist nur Siebter. Mario Götze (9. Minute), der erstmals in dieser Saison in der Startelf stand, und BVB-Kapitän Marco Reus (41.) erzielten die Dortmunder Tore. Milot Rashica (8.) hatte Bremen zunächst in Führung gebracht, Marco Friedl (55.) gelang später der Ausgleich.

Jubel über einen unerwarteten Sieg: Schalkes Rechtsverteidiger Jonjoe Kenny in der Leipziger Red Bull Arena.
Jubel über einen unerwarteten Sieg: Schalkes Rechtsverteidiger Jonjoe Kenny in der Leipziger Red Bull Arena. © dpa-Zentralbild

Die Leipziger schwächelten gewaltig. Fünf Wechsel sollten die Mannschaft beleben, in Treffern schlugen sich die personellen Veränderungen nicht nieder. Schalke traf, Schalke jubelte. Zunächst nach einem Eckball durch Salif Sané (29. Minute) per Kopfball. Danach per Foulelfmeter durch Amine Harit (43.). Lange hatte sich Schiedsrichter Manuel Gräfe die strittige Szene per Videobeweis angeschaut, ehe er auf den Punkt zeigte. Harit, Spieler der Stunde bei den Königsblauen, verwandelte mit seinen 22 Jahren nervenstark. Nach der Pause zerstörte Rabbi Matondo (58.) die Hoffnungen der Leipziger auf eine Wende. Der Treffer von Emil Forsberg (83.) nach einem Patzer von S04-Keeper Alexander Nübel kam zu spät.

Zehnter Treffer im sechsten Spiel: So oft wie Robert Lewandowski zu diesem Zeitpunkt der Saison hatte selbst Gerd Müller nicht getroffen. 
Zehnter Treffer im sechsten Spiel: So oft wie Robert Lewandowski zu diesem Zeitpunkt der Saison hatte selbst Gerd Müller nicht getroffen.  © dpa

Die Bayern nutzten die Chance mit einem allerdings mühevollen Pflichterfolg über den Tabellenletzten Paderborn. Die Gastgeber hielten an ihrer mutigen Spielweise auch gegen den Titelverteidiger und Rekordmeister fest und schlugen sich gegen die topbesetzten Gäste respektabel.

Nach dem 1:0 der Münchner durch den ersten Pflichtspieltreffer von Nationalspieler Serge Gnabry (15.) seit dem 28. April ließ der Aufsteiger zumindest in der ersten Halbzeit kein weiteres Gegentor zu. Stattdessen hätten die Ostwestfalen fast jubeln können, als ein Rückpass von Gäste-Profi Thiago das Tor des verdutzten Manuel Neuer nur knapp verfehlte. Eng wurde es dennoch für ein paar Minuten, als Kai Pröger (68.) den Anschlusstreffer erzielte. Mit Saisontor Nummer zehn sorgte Robert Lewandowski (79.) für die Entscheidung, nachdem er früh in der Partie das leere Tore der Paderborner aus wenigen Metern nicht getroffen hatte.

Wolfsburger Jubeltraube in Mainz.
Wolfsburger Jubeltraube in Mainz. © dpa

Auch der Tabellenvorletzte 1. FSV Mainz verpasste es, sich ein wenig nach oben zu arbeiten in der Tabelle durch die 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg. Der Gäste-Treffer fiel bereits in der neunten Minute, erzielt durch Marcel Tisserand (9.). Wolfsburg zählt mit zwölf Punkten auf Rangs sechs zur Verfolgergruppe.

Gladbachs Denis Zakaria (M) und Hoffenheims Ihlas Bebou (r) kämpfen um den Ball. 
Gladbachs Denis Zakaria (M) und Hoffenheims Ihlas Bebou (r) kämpfen um den Ball.  © dpa

Effizient präsentierten sich die Gladbacher Borussen beim 3:0 (1:0)-Sieg bei der TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer Gastgeber waren zunächst die gefährlichere Mannschaft, die Borussen trafen aber. Kurz vor der Pause gelang Alassane Pléa (43.) die Führung. Nach dem Seitenwechsel erhöhten der zuletzt schon mit einem Doppelpack erfolgreiche Marcus Thuram (65.) und Florian Neuhaus (83.).

Leverkusens Kevin Volland (oben) jubelt mit Kai Havertz.
Leverkusens Kevin Volland (oben) jubelt mit Kai Havertz. © dpa

In die Kategorie Offensiv-Spektakel gehörte der 3:0 (1:0)-Erfolg von Bayer Leverkusen beim FC Augsburg ob der Gastgeber nicht. Die Augsburger versuchten sich mal wieder als disziplinierte Verteidiger, was anfangs auch fast gelang. Nicht rechnen konnten sie aber mit einem Eigentor von Florian Niederlechner (34.). Gegen Ende machten Kevin Volland (76.) und Kai Havertz (84.) den verdienten Sieg der Werkself perfekt.