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Dreckige Container-Plätze

Die Stadt sei bemüht, kleinere Dreckecken zu säubern, sagte Ordnungsbürgermeister Winfried Lehmann. Grundsätzlich wären aber die Versorger verantwortlich.

© Steffen Stein

Radebeul. In den letzten Sitzungen von Stadtrat und Stadtentwicklungs-Ausschuss wurden von den Räten verschiedene Dreckecken moniert. Eine davon liegt kurz hinterm Obi-Baumarkt neben den Bahngleisen vom Haltepunkt Radebeul-Zitzschewig. Noch vor den Gartengrundstücken stehen dort zwei Glas- und ein Altkleidercontainer. Doch manch einer entsorgt an dieser Stelle auch allen möglichen Unrat. In den Büschen ringsherum liegt der Müll, von alten Eimern bis zu Autoreifen.

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Wiederholt hat sich Stadtrat Uwe Wittig (Freie Wähler) auch über einen Altkleidercontainer an der Kreuzung von Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße und Stosch-Sarrasani-Straße beschwert. Der Betreiber habe keine Genehmigung, an der Ecke einen Container hinzustellen und außerdem sehe es dort oft unordentlich aus, sagte er.

Ordnungsbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) sagte gegenüber der SZ, dass die Stadt immer bemüht sei, kleinere Dreckecken zu säubern, beispielsweise Scherben vor Glascontainern zu entfernen. Grundsätzlich seien aber auch die Versorger dafür verantwortlich, dass es um ihre Container ordentlich aussieht.

Für Altkleidercontainer wolle die Stadt insgesamt ein Konzept erarbeiten. Stehen Container auf Supermarktgeländen, müssten die Marktbetreiber für Sauberkeit sorgen, zum Beispiel am Kaufland. Das funktioniere aber gut, so Lehmann. (SZ/nis)