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Dresden

Drei Bieter für Neubau am Ferdinandplatz

Bis Oktober sollen die endgültigen Konzepte für das neue Verwaltungszentrum abgegeben werden. Jetzt tagte erstmals die Jury.

Das ist die Visualisierung zum Ferdinandplatz
Das ist die Visualisierung zum Ferdinandplatz ©  PR

Am Ferdinandplatz neben Karstadt soll das neue Dresdner Verwaltungszentrum entstehen. Die Stadt sucht dafür einen Totalübernehmer für die Planung und den Bau. Dies soll im Rahmen eines Wettbewerblichen Dialogs geschehen. Am Montag fand dazu die erste Jurysitzung statt, bei der drei Konzepte von Bietergemeinschaften besprochen wurden. Diese wurden fristgerecht am 9. Dezember 2019 eingereicht und in den letzten Wochen intensiv vorgeprüft. 

 „Ziel dieser Jurysitzung war es, Bearbeitungshinweise zu den Kriterien ´städtebauliche Komposition` und `Architektur` zu formulieren, die die Bieter aufgreifen können. Alle drei Konzepte bieten eine gute Basis, und wir sind auf deren Weiterentwicklung gespannt", sagt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne).  Das Verfahren sieht in den nächsten Wochen weitere Gespräche zu den Bearbeitungshinweisen und eine zweite Jurysitzung für Juli  vor. Die endgültigen Konzepte und Angebote sollen Oktober  abgegeben werden. 

Wer den Pfennig nicht ehrt

und sich nicht im Paragrafendschungel zurechtfindet, ist schnell arm dran. Tipps und Tricks rund um Geld, Sparen und juristische Fallstricke gibt es hier zu finden.

Die eingeladene Jury setzt sich aus 13 stimmberechtigten Vertretern der Stadtverwaltung und Stadträten aller Fraktionen zusammen, von denen die Vertreter zweier Fraktionen an der Sitzung am Montag nicht teilnahmen. Ebenso waren nicht stimmberechtigte Gutachter und Berater aus dem Bereich Städtebau und Architektur anwesend, um die Jury fachlich zu unterstützen.

Was genau ist ein wettbewerblicher Dialog? Dieser ist eine Möglichkeit der öffentlichen Ausschreibung, bei der die Aufgabe nicht eindeutig beschreibbar ist und nach innovativen Lösungen gesucht wird. Für das neue Verwaltungszentrum besteht die Herausforderung darin, die Verwaltung in zukunftsfähigen Bürokonzepten unter den Gesichtspunkten einer Digitalisierung der Prozesse unterzubringen, so die Stadt.  

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