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Drei Fliegerbomben entschärft

Zweieinhalb Stunden haben die Spezialkräfte gebraucht, dann gab es Entwarnung. Es wird wohl nicht der letzte Bomben-Einsatz in der Dippoldiswalder Heide nahe Rabenau gewesen sein.

© dpa

Rabenau. Spezialisten der Kampfmittelbeseitigung haben am Freitag in einem Waldstück nahe Rabenau drei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. „Alles verlief planmäßig, es gab keine Probleme“, sagte ein Polizeisprecher. Gute zweieinhalb Stunden habe der Einsatz in der Nähe Dresdens gedauert, bevor die Polizei schließlich Entwarnung gab. Nacheinander wurden die drei Fünf-Zentner-Bomben unschädlich gemacht. Eine riskante Aufgabe: „Die Zünder waren recht gut erhalten“, so der Sprecher.

Die Bomben würden nun zur Entsorgung in die zentrale Sammelstelle nach Zeithain gebracht. Dort werden sie in Scheiben geschnitten und in einem sogenannten Detonationsofen unschädlich gemacht.

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Evakuierungen und Straßensperrungen

Bereits am Morgen hatte die Polizei die Umgebung abgesperrt und mit Evakuierungen in dem Gebiet begonnen. Rund 50 Menschen waren betroffen. Der Verkehr wurde umgeleitet. Bei früheren Entschärfungen waren in dem Gebiet bereits 15 Bomben unschädlich gemacht worden.

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Die Bomben stammen aus zwei US-amerikanischen Fliegern, die bei schlechter Sicht im April 1945 zusammengestoßen waren. Jeder dieser Maschinen konnte bis zu 14 Bomben laden. Daher sei die neuerliche Entschärfungs-Aktion vermutlich nicht die letzte, wie der Polizeisprecher sagte. Die Experten könnten bei ihrer Suche in dem Hunderte Hektar großen Gebiet noch zehn weitere Fliegerbomben finden. (dpa)