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Drei Todesstrafen nach Anschlag am Tian’anmen-Platz verhängt

Bei dem Zwischenfall Ende Oktober war ein Geländewagen in eine Menschenmenge vor dem berühmten Porträt des Staatsgründers Mao Tsetung an der Nordseite des Tian’anmen-Platzes gefahren und in Flammen aufgegangen.

Peking. Sieben Monate nach einem Selbstmordanschlag am Tor des Himmlischen Friedens (Tian’anmen) in Peking sind drei Beteiligte zum Tode verurteilt worden. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, verhängte ein Gericht in Ürümqi in der Unruheregion Xinjiang in Nordwestchina am Montag außerdem Gefängnisstrafen zwischen fünf Jahren und lebenslanger Haft gegen fünf Mittäter.

Bei dem Zwischenfall Ende Oktober war ein Geländewagen in eine Menschenmenge vor dem berühmten Porträt des Staatsgründers Mao Tsetung an der Nordseite des Tian’anmen-Platzes gefahren und in Flammen aufgegangen. Ein chinesischer und ein philippinischer Tourist sowie die drei Insassen kamen ums Leben. Rund 40 Menschen wurden verletzt.

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Die Behörden machen uigurische „Terroristen“ für die Bluttat am 28. Oktober 2013 verantwortlich. Es war der seit Jahren folgenschwerste Anschlag in der chinesischen Hauptstadt. Hintergrund sind die Spannungen zwischen der muslimischen Minderheit der Uiguren und den herrschenden Han-Chinesen im Nordwesten des Landes.

In einer Eskalation der Gewalt gab es in den vergangenen Monaten eine Serie von Messer- und Sprengstoffattacken von Selbstmordattentätern, bei denen Dutzende Menschen ums Leben gekommen sind. (dpa)