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Drei VW T 5 im Raum Zittau gestohlen

Während von zwei Kleinbussen jede Spur fehlt, tauchte der dritte wieder auf – zurückgelassen nach einem Unfall.

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© dpa-tmn

Zittau/Olbersdorf. Unbekannte haben am zurückliegenden Wochenende im Raum Zittau mehrere VW T5 gestohlen. Ob die drei Taten, bei denen es die Diebe jeweils auf den gleichen Fahrzeugtyp abgesehen hatten, in einem Zusammenhang stehen, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, erklärte Polizeisprecher Thomas Knaup am Montag auf SZ-Nachfrage.

Im ersten Fall verschwand ein schwarzer VW T5 von der Reichenberger Straße in Zittau. Der Wagen mit dem Kennzeichen GR-MN 888 war nach Angaben des Besitzers etwa 8 000 Euro wert.

In Olbersdorf wurde ebenfalls am Sonntagvormittag der Diebstahl eines schwarzen T 5 „California“ gemeldet. Der im Müritzkreis zugelassene Caravan war acht Jahre alt und 15 000 Euro wert.

Aus dem Polizeibericht vom 13. Februar

Bundespolizisten in Görlitz angegriffen

Ein neuerlicher Fall von Gewalt gegen Bundespolizeibeamte ereignete sich am frühen Sonntagmorgen in Görlitz. Das berichtete Polizeisprecher Michael Engler.

Demnach war einer Streife an der Stadtbrücke ein polnisches Taxi aufgefallen. Sie wollten die Passagiere, eine 25-jährige Frau und einen 26-jährigen Mann kontrollieren. Während die Frau kommentarlos ihren Ausweis zeigte, hielt der Mann sein Dokument einem der Beamten vor das Gesicht und begann zugleich damit, zunächst ihn, dann auch den Streifenpartner unglaublich zu beschimpfen.

Nachdem das letzte Schimpfwort gefallen war, holte der spätere Beschuldigte plötzlich und unerwartet zu einem Schlag aus und traf damit den zweiten Beamten im Gesicht. Als die 25-Jährige ihren Lebensgefährten beruhigen wollte, wurde auch sie von einem Fußtritt, der auf den Kopf eines Beamten gerichtet war, getroffen. Zwei Kollegen, die sich auf dem Weg nach Hause befanden und zufällig am Ereignisort erschienen, erkannten die Lage und halfen bei der Überwältigung des 26-Jährigen. Hinzugeeilte Landespolizisten des Reviers Görlitz fesselten später neben den bereits angelegten Handfesseln auch die Beine des Angreifers und nahmen ihn zur Dienststelle mit.

Erste Ermittlungen gegen den in Kattowitz geborenen und nun in Görlitz wohnenden Beschuldigten ergaben, dass dieser an seinem bisherigen Wohnsitz in Bochum über 20-mal wegen verschiedener Delikte (etwa besonders schwerer Fall des Diebstahls, Raub, Körperverletzung) mit dem Gesetz in Konflikt geraten war. Der als gewalttätig eingestufte Mann, der zum Zeitpunkt seiner jüngsten Tat unter dem Einfluss von Alkohol stand, wurde im aktuellen Fall wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, wegen Körperverletzung sowie wegen Beleidigung angezeigt.

Der angegriffene Bundespolizeibeamte wurde kurz im Krankenhaus behandelt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen und ist auch weiterhin dienstfähig, teilte Michael Engler abschließend mit. (szo)

Frühstart führt zu Zwangspause und Bußgeld

Am Sonntag haben Streifen der Autobahnpolizei auf der A 4 zwischen Dresden und Görlitz die Einhaltung des Sonn- und Feiertagsfahrverbotes kontrolliert. Die gesetzliche Regelung gilt für Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht über siebeneinhalb Tonnen oder Lkw mit Anhänger. Die Beamten untersagten sechs Fernfahrern die Weiterfahrt bis zum Ablauf der vorgeschriebenen Pause um 22 Uhr. Auf die Betroffenen wird ein Bußgeld von 120 Euro zukommen, die jeweiligen Speditionen werden mehr als 500 Euro Geldbuße zu entrichten haben. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird sich mit den Fällen befassen.

Mit Sprayflasche gezündelt

Am Sonntagabend informierten in Görlitz die Eltern einer Elfjährigen die Polizei. Am Vormittag soll ein unbekannter Junge auf der Blumenstraße mit einer Sprayflasche sowie einem Feuerzeug hantiert und damit Stichflammen erzeugt haben. Zu Schaden kam nach derzeitigem Kenntnisstand niemand. Der Kriminaldienst des örtlichen Reviers hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mit Diebstahlutensilien und unter Drogeneinfluss erwischt

In der Nacht zu Montag hat eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf an der Grenzbrücke von Podrosche einen in Polen zugelassenen VW Golf kontrolliert. Der 26-jährige Fahrer stand unter dem Einfluss berauschender Mittel. Sein 19 Jahre alter Beifahrer war im Besitz einer geringen Menge Crystal. Zusammen mit dem dritten 22-Jährigen Insassen waren die drei Männer im Besitz mehrerer Sturmhauben und diverser Utensilien für den Diebstahl von Autos. Eine Streife des Polizeireviers Weißwasser stellte die Gegenstände und das Crystal sicher. Zu der ordnungswidrigen Trunkenheitsfahrt des 26-Jährigen veranlassten die Beamten eine Blutentnahme. Die Kriminalpolizei wird den Sachverhalt untersuchen.

Name des Schwarzfahrers stand bereits auf der Fahndungsliste

Am Sonnabendabend ist ein 40-jähriger Schwarzfahrer an der Autobahnanschlussstelle Nieder Seifersdorf von der Bundespolizei ertappt worden. Der in der Schweiz lebende Mann saß zum Zeitpunkt der Kontrolle hinter dem Lenkrad eines Mercedes Vito. Wenngleich er im Besitz eines von der Schweiz ausgestellten Führerscheins ist, handelte er dennoch strafbar. Schließlich war ihm von der zuständigen deutschen Behörde unanfechtbar das Recht, von einer ausländischen Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen, aberkannt worden. Einen ähnlichen Straftatvorwurf musste sich auch dessen Ehefrau gefallen lassen. Die 27-Jährige saß als Halterin des Kleintransporters neben ihrem Mann und ließ es zu, dass dieser ohne die erforderliche Erlaubnis das Kraftfahrzeug führte. Eine weitere Überprüfung ergab im Übrigen, dass die Personalien des Schwarzfahrers bereits auf der Fahndungsliste standen. Wegen Trunkenheit im Verkehr hatte ihn das Amtsgericht Stuttgart-Bad Canstatt im August des vergangenen Jahres zu einer Geldstrafe von 2985 Euro verurteilt und von der Staatsanwaltschaft Stuttgart einen Vollstreckungshaftbefehl ausstellen lassen. Nachdem ein Bekannter den Betrag beim Polizeirevier Konstanz einzahlte, ist der Haftbefehl gelöscht und der Verurteilte wieder entlassen worden.

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Auch in der Plattenbausiedlung Zum Grundbachtal in Olbersdorf waren Diebe am Werk. Hier entwendeten sie in der Nacht zum Sonntag einen weißen VW T 5. Dieser sieben Jahre alte Kleinbus tauchte bald darauf wieder auf: In der Zittauer Humboldtstraße hatte er am Sonntag gegen 2.35 Uhr einen geparkten VW Tiguan gerammt und war anschließend am Unfallort stehen gelassen worden. Der Sachschaden beträgt nach Polizeiangaben 1 000 Euro. (szo)