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Dresden bekommt sein erstes Hospiz

Rund um Dresden müssen sterbenskranke Menschen warten, weil es zu wenige Plätze gibt. Das soll sich ab 2020 ändern.

Im Hospiz verbringen sterbenskranke Menschen ihre letzten Tage in wohnlich eingerichteten Zimmern. Das nächste stationäre Hospiz befindet sich in Radebeul. Insgesamt 16 Plätze stehen dort zur Verfügung. Dresden selbst ist die einzige Landeshauptstadt ohne solch eine Einrichtung – noch. Denn am Krankenhaus St. Jospeh-Stift soll 2020 das erste Hospiz in Dresden eröffnet werden. Am Freitag fand der symbolische Spatenstich für den Neubau statt.

Geplant sind zwölf Plätze in Einzelzimmern mit Bad, teilweise auch mit Balkon, teilt das Krankenhaus mit. Auf Wunsch sollen Angehörige die Möglichkeit haben, in einem Gästebett im Zimmer der Bewohner zu übernachten. Die Baukosten belaufen sich auf voraussichtlich 2,74 Millionen Euro. Die Förderstiftung der Ordensschwestern unterstützt das Projekt mit rund einer Million Euro. Der Freistaat Sachsen, der für Dresden einen Hospiz-Bedarf von 13 Plätzen ausgerechnet hatte, steuert 444 000 Euro bei. Für die verbleibenden 1,29 Millionen Euro sucht das Krankenhaus noch Unterstützer, heißt es.

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„Die Idee, ein Hospiz für Dresden zu bauen, begleitet uns schon einige Jahre“, sagt Geschäftsführer Peter Pfeiffer. Es verlange eine große Portion Idealismus, denn im Gegensatz zu Bauvorhaben im Gesundheitswesen gebe es für den Bau eines Hospizes lediglich eine anteilige Finanzierung durch die öffentliche Hand, auch wenn ein Bedarf an Hospizbetten bestehe. (SZ/sr)