Dresden
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Mehr Beschwerden wegen Lärm

Die Dresdner haben sich im vergangenen Jahr häufiger wegen Lärm beim Ordnungsamt beschwert.

Von Sandro Rahrisch
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Schallpegelmesser zeigen, wo es in einer Stadt am lautesten ist.
Schallpegelmesser zeigen, wo es in einer Stadt am lautesten ist. © Symbolfoto: Arno Burgi/dpa

Rockkonzerte, Trennschleifen, Glascontainer: Die Dresdner haben sich im vergangenen Jahr häufiger wegen Lärm beim Ordnungsamt beschwert. Insgesamt erhielt die Stadt 334 Meldungen von Einwohnern, wie aus dem neusten Umweltbericht hervorgeht. Das waren fünf mehr als im Jahr zuvor. Bestimmte Veranstaltungen wie Konzerte in der Nähe von Wohngebieten seien von vornherein lärmkritisch, heißt es von der Verwaltung.

„Auf der einen Seite wollen wir eine verdichtete, attraktive Stadt mit Veranstaltungen haben, auf der anderen Seite gibt es Menschen, die in der Nähe wohnen und sich belästigt fühlen. Dieser Konflikt lässt sich nicht immer so einfach lösen“, so Umweltamtsleiter Wolfgang Socher. Allerdings würden regelmäßig gemeinsame Kontrollen mit dem Ordnungsamt stattfinden. So gebe es zum Beispiel Schallpegelmessungen. Außerdem könnten die Veranstalter dazu aufgefordert werden, selbst Lärmmessungen vorzunehmen und die Protokolle anschließend der Stadt zu übergeben. Das passiere vor allem, um zu prüfen, ob die nächtlichen Lärmschutzauflagen eingehalten werden. 

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