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Das ist Dynamos achter Neuzugang

Nun ist es perfekt: Robin Becker kommt von Zweitliga-Aufsteiger Braunschweig nach Dresden. Mit dem Sportgeschäftsführer ist er nicht verwandt.

Robin Becker spielt in der neuen Saison für Dynamo Dresden.
Robin Becker spielt in der neuen Saison für Dynamo Dresden. © Foto: SGD/Steffen Kuttner

Dresden. Der achte Dynamo-Transfer in diesem Sommer steht fest. Ablösefrei wechselt der vielseitige Verteidiger Robin Becker von Eintracht Braunschweig nach Dresden.

Beim Aufsteiger in die 2. Bundesliga war Becker zuletzt Stammspieler, stand 31-mal für Braunschweig in 3. Liga auf dem Platz, erzielte zwei Tore und bereitete eins vor. Als Leistungsträger hätte der 23-Jährige mit der Eintracht eine Klasse höher spielen können, konnte sich aber mit dem Klub nicht auf einen Vertrag einigen.

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Bereits seit einigen Tagen hatte sich der Transfer angedeutet. Sportgeschäftsführer Ralf Becker, der nicht mit dem Spieler verwandt ist, hatte ihn als interessant bezeichnet. Nun hat Robin Becker in Dresden einen Kontrakt für zwei Jahre bis 30. Juni 2022 mit einer Option auf Verlängerung unterschrieben. Sportchef Becker ist überzeugt von den Qualitäten des 1,83 Meter großen Verteidigers.

„Robin Becker ist ein junger, aber bereits erfahrener Profi, der sich durch ein gutes Stellungsspiel und eine starke Zweikampfführung auszeichnet", erklärte der 49-Jährige, der seit 1. Juli bei Dynamo im Amt ist und Dynamo nach dem Abstieg aus der zweiten Liga neu aufstellt. Mit Robin Becker schließt Dynamo eine Lücke im bisherigen Aufgebot, denn die Position des rechten Verteidigers war bisher nicht besetzt. Er könne in der Verteidigung aber auch variabel eingesetzt werden, betont Ralf Becker.

Dynamos ehrgeiziger Plan überzeugt

„Die Verantwortlichen bei Dynamo Dresden verfolgen einen klaren und ehrgeizigen Plan für die Zukunft, mit dem ich mich voll identifiziere", wird Robin Becker in der Pressemitteilung des Vereins zitiert. "Ich freue mich sehr auf die Herausforderung bei der SGD und möchte dabei mithelfen, Dynamo wieder dahin zu bringen, wo ein solcher Verein mit dem Umfeld und diesen positiv verrückten Fans hingehört.“

Von Blau-Gelb zu Schwarz-Gelb – farblich muss sich Becker kaum umstellen. Die Farbe Gelb spielt jedoch nicht nur auf seinem Trikot eine entscheidende Rolle. In der abgelaufenen Drittliga-Saison sah er elfmal die Gelbe Karte, nur zwei Spieler - Leon Jensen und Ex-Dynamo Dennis Erdmann - wurden häufiger vom Schiedsrichter verwarnt. Ausgebildet wurde Becker bei Bayer Leverkusen, wo er in der Uefa-Youth-League im Nachwuchs auch international gespielt hat. Seine ersten Profi-Einsätze hatte er in der Saison 2016/17 beim 1. FC Heidenheim. Im Sommer 2017 wechselte der gebürtige Solinger nach Braunschweig.

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