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Dresden ehrt Wissenschaftler

Am Samstag wurde zum zweiten Mal der "Dresden Excellence Award" verliehen. Geehrt wurden Forschungsarbeiten, die zur Stadtentwicklung beitragen sollen.

© Stadtverwaltung Dresden

Dresden. In Dresden wurde am Samstag zum zweiten Mal der "Dresden Excellence Award" verliehen. Der Wissenschaftspreis ehrt Forschungsarbeiten, die sich mit wissenschaftlichen Fragestellungen im Kontext der Stadt auseinandersetzen und somit für die Stadtentwicklung richtungsweisend sind. Die Preise wurden in vier Kategorien durch Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange und Oberbürgermeister Dirk Hilbert im Neuen Rathaus verliehen.

Die Auszeichnungen gingen an Carolin Hunger von der Fachhochschule Dresden, die sich in ihrer Bachelor-Arbeit mit dem Jugendberatungscenter der Stadt auseinandergesetzt hat und an Rebekka Rudisch von der HTW, die ihre Master-Arbeit dem Thema Elektromobilität widmete. Geehrt wurde auch der Physiker Dr. Bernhard Siegmund von der TU für seine Forschungsergebnisse zu organischen Sensoren. Die Habilitation von Dr. Benjamin Friedrich innerhalb des Exzellenz-Clusters "Physik des Lebens" an der TU Dresden erhielt ebenfalls einen Preis.

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Eva-Maria Stange betonte in ihrem Grußwort, dass mit dem Preis nicht nur die Absolventen selbst geehrt werden sollen. "Die Auszeichnung gilt in erster Linie den Preisträgerinnen und Preisträgern, aber auch dem Wissenschaftsstandort Dresden."

Die Preisgelder des Wissenschaftspreises sind insgesamt auf 30.000 Euro dotiert. 46 Bewerbungen waren für den "Dresden Excellence Award" eingegangen. (SZ/nr)