Dresden
Merken

Mittagessen fackelt ab

Die Feuerwehr ist am Sonntag wegen einer Fettexplosion nach Mickten gerufen worden. Die Köchin beging einen schweren Fehler.

 1 Min.
Teilen
Folgen
Die Feuerwehr ist am Sonntagmittag wegen einer Fettexplosion alarmiert worden.
Die Feuerwehr ist am Sonntagmittag wegen einer Fettexplosion alarmiert worden. ©  Christian Juppe

Katastrophe zum Mittagessen: Die Dresdner Feuerwehr ist am Sonntag zu einer Fettexplosion in die Winterstraße nach Mickten gerufen worden. 

Eine Frau hatte beim Kochen kaltes Wasser in eine Pfanne mit heißem Bratöl gegossen. Es kam zu einem sogenannten Siedeverzug. Dabei verdampft das Wasser aufgrund der starken Hitze des Öls augenblicklich. Es dehnt sich so schnell aus, dass das brennende Öl regelrecht aus dem Topf oder der Pfanne geschleudert wird. Brennendes Fett sollte daher niemals mit Wasser gelöscht werden.

In der Micktener Küche brach durch die Explosion ein kleiner Brand aus, teilte ein Feuerwehrsprecher am Montag mit. Die Mieterin schaffte es zusammen mit Nachbarn, die Flammen zu löschen, bevor die Einsatzkräfte eintrafen. 

Die Kücheneinrichtung ist allerdings stark beschädigt worden. Außerdem musste die Frau mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. 

Am besten werden Fettbrände mit einem Feuerlöscher der Brandklasse F gelöscht. Außerdem lassen sich die Flammen ersticken, in dem man einen Deckel auf den Topf oder die Pfanne setzt. (SZ/sr)

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter "Dresden kompakt" und erhalten Sie alle Nachrichten aus der Stadt jeden Abend direkt in Ihr Postfach.

Mehr Nachrichten aus Dresden lesen Sie hier.