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Dresden

Frau stürzt von Brücke in die Weißeritz

Sie ist bereits unterkühlt, als Helfer sie finden. Die Rettungsaktion in der Nacht zum Mittwoch gestaltete sich schwierig.

In der Nähe der Löbtau-Passage ist in der Nacht zum Mittwoch eine Frau in das Weißeritz-Flussbett gestürzt.
In der Nähe der Löbtau-Passage ist in der Nacht zum Mittwoch eine Frau in das Weißeritz-Flussbett gestürzt. ©  Archiv: Rene Meinig

Eine Frau ist in der Nacht zum Mittwoch im trockenen Flussbett der Weißeritz gefunden worden. Die 26-Jährige sei an der Tharandter Straße, ganz in der Nähe der Löbtau-Passage, aus etwa fünf bis sechs Metern von einer Brücke gestürzt, teilte die Feuerwehr am Mittwochmorgen mit. Warum, sei noch unklar.

Die Einsatzkräfte waren gegen 0.30 Uhr alarmiert worden. Da zu diesem Zeitpunkt nicht feststand, wie lange die Frau bereits in dem Flussbett lag, mussten die Helfer von einer akuten Lebensgefahr ausgehen, so Feuerwehr-Sprecher Michael Klahre. Sie habe bereits Zeichen von Unterkühlung gezeigt.

Zunächst wurde die Frau notärztlich versorgt. Danach begann die Rettungsaktion. Eine Drehleiter konnte wegen der Straßenbahn-Oberleitung nicht in Stellung gebracht werden. Die Mitarbeiter der Höhenrettung der Dresdner Berufsfeuerwehr mussten die Frau daher per Muskelkraft über eine Vakuummatratze und eine Schleifkorbtrage aus dem Fluss befreien. Sie wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Insgesamt waren 19 Einsatzkräfte der Rettungswachen Löbtau und Friedrichstadt bis kurz nach 2 Uhr im Einsatz. (SZ/sr)