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Dresden

Hotel-Aktion soll Dresdens Tourismus helfen

Die Dresdner Hoteliers wurden von der Corona-Krise hart getroffen. Nun sollen Dresdner und Gäste wieder gelockt werden.

Es sollen wieder mehr Touristen nach Dresden gelockt werden.
Es sollen wieder mehr Touristen nach Dresden gelockt werden. © Sven Ellger

Dresden. Die Dresdner Hotels waren in den vergangenen Wochen entweder komplett geschlossen aufgrund der Coronakrise oder nahezu leer. Touristen durften während der Beschränkungen nicht mehr dort übernachten. Nun haben die Dresdner Hotels wieder geöffnet und dürfen auch wieder Privatreisende beherbergen. 

Um die Tourismusbranche wieder ein wenig in Schwung zu bringen, gibt es nun von der  Dresden Information GmbH, Dresdens offizieller Tourismusorganisation, spezielle Angebote, die ab dem 20. Mai unter www.dresden.de/wiederentdecken buchbar sind. 

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Die Dresdner und alle Gäste können bereits ab 39 Euro pro Nacht Hotels und gemütliche Pensionen in vier Preiskategorien buchen. Die Preise gelten jeweils für eine Übernachtung pro Person im Doppelzimmer. Das Frühstück und ein Begrüßungsdrink sind im Preis enthalten. Zu jeder Buchung gibt es Zusatzleistungen – so zum Beispiel 2-für-1-Tickets für Stadtrundgänge, eine Stadtrundfahrt oder den Besuch der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Aktion läuft bis zum 31. August 2020.

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„Nun sind die Lockerungen da, auf die nicht nur wir, sondern die vielen Menschen gewartet haben, die eine schöne Urlaubszeit verbringen möchten", so Corinne Miseer, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (DMG).

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Die Aktion dürfte die Hoteliers freuen. Denn die Folgen der Coronakrise für den Dresdner Tourismus sind hart und nun erstmals bezifferbar. Im März reisten rund 61 Prozent weniger Übernachtungsgäste in die sächsische Landeshauptstadt, teilte das Statistische Landesamt am Dienstag mit. Die Zahl der Übernachtungen ging gegenüber dem März 2019 um etwa 59 Prozent zurück. Touristische Reisen waren am 18. März verboten worden, um die Epidemie einzudämmen. 

Allein diese zweite März-Hälfte führt schon jetzt dazu, dass die gesamten Gewinne, die der Tourismus bis dahin erzielt hatte, weg sind. Stieg die Zahl der Übernachtungen von Anfang Januar und Ende Februar noch um rund 17 Prozent, steht im Zeitraum von Januar bis März nun ein Minus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. 

Hoteliers wie Marten Schwass, Chef des Dresdner Kempinski-Hotels, freute sich vor zwei Wochen sehr, dass er sein Hotel wieder aufmachen darf. "Es war eine sehr schwere Zeit für uns", sagt er. Die Dresdner Hotelbranche lebe viel vom Tourismus und daher hofft er, dass bald wieder viele Gäste kommen. 

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