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Dresden

Hund bleibt in Fuchsbau stecken

Die Dresdner Feuerwehr hat am Montag einen Notruf von der Elbwiese erhalten. Dort steckte ein Dackel in Not.

Die Feuerwehr musste tief graben, um zu Dackel Bruno zu gelangen.
Die Feuerwehr musste tief graben, um zu Dackel Bruno zu gelangen. © Roland Halkasch

Mit seinen 13 Jahren wollte es Bruno noch einmal wissen: Der Dackel hat sich am Montagnachmittag im Dresdner Stadtteil Gohlis von der Leine seines Herrchens gerissen. Der Sprint endete jedoch in einer Sackgasse.

Der Hund schlüpfte in einen Fuchsbau am Windmühlenweg, nur wenige Meter neben dem Elbufer. Aus seinem Versteck kam er jedoch nicht mehr von allein heraus. Der 40-jährige Besitzer alarmierte die Feuerwehr.

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Vor Ort sei der Hund nur noch durch Bellen wahrnehmbar gewesen, sagte Feuerwehrsprecher Michael Klahre. Sehen konnte man das Tier nicht mehr. Somit blieb den Einsatzkräften nichts anderes übrig, als die Wiese mit Hacke und Spaten aufzubuddeln. Ein nahe gelegenes Bauunternehmen rückte schließlich mit einem Bagger an, um die Helfer zu unterstützen.

Die Feuerwehr konnte den Hund nach eineinhalb Stunden aus dem Fuchsbau ziehen.
Die Feuerwehr konnte den Hund nach eineinhalb Stunden aus dem Fuchsbau ziehen. © Roland Halkasch

Eineinhalb Stunden brauchten die insgesamt 17 Feuerwehrleute, bis sie an das Tier herankamen, ohne es bei dem Rettungsversuch zu verschütten. Unverletzt und wohlbehalten konnten sie den Dackel schließlich aus dem Fuchsbau ziehen und an sein Herrchen zurückgeben.

Herrchen Falk Leuschner hat Dackel Bruno endlich wieder auf dem Arm.
Herrchen Falk Leuschner hat Dackel Bruno endlich wieder auf dem Arm. © Roland Halkasch

Im Einsatz waren unter anderem die Übigauer Feuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Cossebaude. (SZ/sr)

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