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Dresden ist Wirtschaftsmotor

Eine Studie untersucht 402 Landkreise und Städte. Dabei kann die Landeshauptstadt durchaus punkten.

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Von Kay Haufe

Dresden ist die wirtschaftlich stärkste Region Sachsens. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Magazins Focus, in der die Landeshauptstadt von den sächsischen Städten und Landkreisen in der Kategorie Wachstum und Jobs am besten abschnitt. Bundesweit belegt sie dort den 45. Platz. Im Gesamtranking kommt Dresden auf Platz 200 von 402 untersuchten Landkreisen und kreisfreien Städten. Leipzig folgt als zweite sächsische Stadt auf Platz 222, vor Görlitz, 261, und Chemnitz, 320.

Mit einem dritten Platz in der Kategorie Firmengründungen punktet Leipzig und wird darin nur vom Landkreis München und Nordfriesland überholt. Minuspunkte gibt es allerdings bei Sicherheit und Lebensqualität sowie Produktivität und Lohnkosten. Die sächsischen Schlusslichter des Rankings sind der Vogtlandkreis sowie die Region Nordsachsen. Bundesweit ist der Landkreis München die wirtschaftlich stärkste Region. Insgesamt räumen bayrische Landkreise und Städte sämtliche erste Plätze ab. So siegt die Stadt München bei Einkommen und Attraktivität, der Landkreis Erding bei Sicherheit und Lebensqualität, Neu-Ulm bei Wachstum und Jobs.

Positiv überrascht Görlitz mit dem Fakt, dass sich an der Grenze zu Polen viele Firmengründer ansiedeln. In der Kategorie Einkommen und Attraktivität ist die Neißestadt allerdings mit Platz 400 fast das Schlusslicht. Für die Untersuchung des Magazins Focus wurden mehr als zwei Millionen Daten erhoben.