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Dresden

Dresden umwirbt jetzt russische Studenten

In der Halbleiterbranche werden Fachleute dringend gesucht. Oberbürgermeister Dirk Hilbert lädt Fachkräfte im September nach Dresden ein.

Die Baustelle der künftigen Halbleiterfabrik von Bosch im Dresdner Norden.
Die Baustelle der künftigen Halbleiterfabrik von Bosch im Dresdner Norden. © dpa

Der Halbleiterstandort Dresden wächst. Allein Bosch will in seinem neuen Werk in Rähnitz bis zu 700 Jobs schaffen. Offenbar wird es in der Branche jedoch zunehmend schwieriger, offene Stellen zu besetzen. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hat seinen Besuch der russischen Halbleitermesse Semiexpo Russia deshalb genutzt, Dresden als Ort zum Arbeiten und Leben zu bewerben. In Moskau habe es im Mai Gespräche zur Fachkräftegewinnung gegeben, teilt Hilbert auf Anfrage des Linke-Stadtrats Tilo Wirtz mit.

Es sei vereinbart worden, gezielt russische Studenten zur nächsten Dresden Microelectronics Academy im September einzuladen. Dabei handelt es sich um einen einwöchigen Aufenthalt in der sächsischen Landeshauptstadt, bei dem die Halbleiterforschung und die Chipindustrie in Dresden vorgestellt werden. Organisiert wird das Ganze von der TU Dresden, Globalfoundries, Bosch, Infineon und X-Fab. Mit den russischen Vertretern habe Hilbert über die Notwendigkeit gesprochen, „gemeinsam zukunftsfähige Lösungen“ zu erarbeiten, um Fachkräfte zu gewinnen, so der OB weiter.

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