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Sport

Start für DSC-Volleyballerinnen steht fest

Die erste Bundesligapartie nach der Corona-Pause steigt mit Dresdner Beteiligung. Auch die DSC-TV-Spiele stehen fest. Doch der Trainer ist nicht glücklich.

DSC-Trainer Alexander Waibl.
DSC-Trainer Alexander Waibl. © Archiv: Matthias Rietschel

Berlin. Die Volleyball-Bundesliga (VBL) hat die Weichen für die neue Saison gestellt und den Spielplan der einzelnen Ligen veröffentlicht. Demnach zählt der Auftritt des Pokalsiegers Dresdner SC beim SC Potsdam am 3. Oktober als Spiel 1 nach dem coronabedingten Abbruch Mitte März. Bei den Männern soll es zwei Wochen später losgehen. 

Offen ist noch, wann das Team von Trainer Alexander Waibl sein erstes Heimspiel austragen wird. Die DSC-Partien des 2. und 4. Spieltages wurden noch nicht genau terminier. Klar ist bislang nur, dass es am 28. November um 17:30 Uhr in der Margon-Arena gegen Erfurt gehen wird.

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Ein Grund für die offenen Ansetzungen ist das Fernsehen. 51 Spiele werden auch in der neuen Saison wieder im frei empfangbaren TV zu sehen sein, darunter sieben Partien mit DSC-Beteiligung - fünf Heim- und zwei Auswärtsspiele. Vorbehaltlich der Bestätigung von Sport 1 werden die Gastspiele der Stuttgarterinnen am 11. Oktober und des USC Münster am 24. Oktober bei dem Privatsender aus Ismaning zu sehen sein.

Auch deswegen sieht DSC-Cheftrainer Alexander für die kommende Saison noch einige Unklarheiten: „Der Spielplanentwurf sagt noch nicht so viel aus. Wir haben wöchentlich nur ein Spiel, aber interessant wird, wie sich die internationalen Spiele einfügen werden“, sagte der 52-Jährige. Mit Blick auf den ersten Heimspiel-Auftritt äußerte er aber die Hoffnung, „dass alle Fans gegen Stuttgart in die Halle dürfen“.

Etwas pragmatischer geht es Klub-Managerin Sandra Zimmermann an: „Der Spielplan ermöglicht uns, sportlich und organisatorisch auf das Ziel zur Wiederaufnahme des Spielbetriebes hinzuarbeiten. Das ist für die Mannschaft, das Trainerteam, aber auch das Management in der Beratung mit Sponsoren und Dienstleistern wichtig." Es seien aber noch einige Aufgaben zu lösen.

„Aktuell sind Großveranstaltungen bis Ende Oktober verboten. Das gilt auch für Sportveranstaltungen mit Zuschauern", so Zimmermann. "Deshalb erarbeiten wir gemeinsam mit der Volleyball Bundesliga Lösungen und Konzepte, mit denen wir auf einen Saisonstart Anfang Oktober hoffen und das vielleicht sogar mit reduzierter Zuschauerkapazität“. 

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