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Dresden

Dresden wird zum Harley-Davidson-Mekka

Am Wochenende treffen sich die Fahrer und Fans der US-Motorradmarke. Es ist der zweite Versuch, die Veranstaltung zu etablieren.

Probestellen: Ein reichliches Dutzend Harleyfahrer testete schon mal den Untergrund im Ostragehege. ©  dpa/Robert Michael

Mathias Lindner kann es kaum erwarten. Zum ersten Mal ist er am Wochenende mit seiner Harley bei einem Treffen der Motorradmarke in Dresden dabei. Kein Wunder, schließlich hat er seine schwarze Maschine auch erst in diesem Jahr gekauft. Dazu kommt: Es ist erst das zweite Mal, dass ein solches Treffen in Dresden stattfindet. Und: Lindner gehört selbst zu den Organisatoren.

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Erst im Dezember war der Vertrag mit Harley Deutschland perfekt, seitdem organisieren Lindner und seine Mitstreiter das Treffen. 2017 fand schon einmal eine solche Veranstaltung im Ostragehege statt, damals aber noch unter Regie eines anderen Unternehmens. 2018 ist sie ausgefallen, dann hat die eigens dafür gegründete Firma Harley Days Dresden Event GmbH übernommen. Wird das Wochenende ein Erfolg, hoffen Lindner und seine Helfer auf eine mehrjährige Vertragsverlängerung. Dazu sollten am Wochenende 3.000 bis 5.000 Motorradfahrer ins Ostragehege kommen, außerdem etwa 15.000 Schaulustige.

Mathias Lindner erklärte die Harley Days Dresden, bei denen er auch mit seiner eigenen Maschine dabei ist. © SZ/Christoph Springer

Das Treffen beginnt am Freitag, bereits ab Donnerstag können die ersten Motorradfahrer anreisen und ihre Zelte aufschlagen. Auf einer Bühne mitten auf der Messewiese im Ostragehege spielen Bands, in einem Festzelt können sich Motorradfahrer und Besucher der Harley-Sause treffen. Es wird ein Motorrad verlost, Geld für den Sonnenstrahl-Verein gesammelt, Zubehöranbieter locken mit typischer Kleidung und Anbauteilen an ihre Stände. Im sogenannten Harley-Village geht es vor allem und die US-Motorräder und alles, was das Harley-Gefühl ausmacht. Premiere hat in Dresden das erste Elektromotorrad der Traditionsmarke, man darf auf der "Life Wire" sogar probesitzen und sich den Wind von einem Ventilator ins Gesicht blasen lassen.

Klaus-Dieter Lindeck, der Chapter-Vorstand im Dresdner Harley Davidson Club,  fährt schon mal auf dem Festivalgelände in der Flutrinne. Probe.  ©  dpa/Robert Michael

Im Zentrum des Veranstaltungsgeländes befindet sich ein großer Kreisverkehr: Durchmesser 80 Meter. "Da können die Harley so lange im Kreis fahren, bis der Tank leer ist", meint Lindner. Für den Sonntag sollten die Motorradfahrer aber noch etwas Kraftstoff bereithalten. Denn dann ist der Höhepunkt geplant: Eine Harley-Tour durch die Stadt auf eigens dafür gesperrten Straßen. 500 Motorräder dürfen mitfahren, Start ist um 12 Uhr.

Die Harley-Days im Internet: www.harley-days-dresden.de

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