Weihnachten
Merken

Blicke aufs Lichtermeer der Stadt

An den Rändern von Dresden gibt es mehrere Aussichtspunkte, die sich auch für den abendlichen Besuch eignen.

Von Birgit Hilbig
 2 Min.
Teilen
Folgen
© bobmachee, Adobe Stock

Dem Trubel entfliehen und auf das Lichtermeer der Stadt schauen:

Dank der Tallage Dresdens gibt es an den Stadträndern eine ganze Reihe von Gelegenheiten dazu. Zu den reizvollsten im Advent gehören ganz sicher die Bergstationen der beiden historischen Bergbahnen. Von den oberen Endpunkten Weißer Hirsch und Oberloschwitz bieten sich nicht nur grandiose Ausblicke – die höher gelegenen Stadtteile mit ihren Villensträßchen laden auch zu romantischen Abendspaziergängen ein.

Die Schwebebahn ist im Winter bis 18 Uhr im Einsatz, die Standseilbahn sogar bis 20.30 Uhr. Wartungsarbeiten oder andere planmäßige Ruhetage sind nach der Revision im November dieses Jahr nicht mehr vorgesehen.

Das Weihnachtshörspiel „Die Zeitkapsel“ spielt an der Schwebebahn

Für gemeinsame Stunden zu Hause hat sich die DVB etwas Besonderes überlegt: Machen Sie es sich gemütlich und lauschen Sie einer Weihnachtsgeschichte. Aber nicht irgendeiner, sondern dem DVB-Weihnachtshörspiel. „Die Zeitkapsel“ spielt an der Dresdner Schwebebahn und erzählt von zwei Menschen, die sich einst aus den Augen verloren haben. Aber hören Sie selbst ...

Ebenfalls gut erreichbar

Selbst im Dunkeln und bei winterlichen Verhältnissen gut zugänglich ist beispielsweise auch die Babisnauer Pappel, die südlich der Stadt auf dem unbewaldeten, immerhin 335 Meter hohen Zughübel steht. An ihrem Fuß bestaunen viele gern das Silvesterfeuerwerk; der freie Blick reicht aber noch weit über Dresden hinaus.

Ebenfalls aus Richtung Süden, aber aus etwas geringerer Höhe, schaut man von der Bismarcksäule in Räcknitz auf die Stadt. Donnerstags bis sonntags ist der Aufstieg auf den 23 Meter hohen Turm bis 18 Uhr möglich.

Ein Aussichtspunkt ganz anderer Art bietet sich auf dem Heller im Norden Dresdens, ebenso wie Räcknitz auch gut mit dem ÖPNV zu erreichen.

Von der sanierten ehemaligen Deponie Proschhübel schaut man über Teile der Albert- und Neustadt hinweg auf die Türme und die anderen markanten Gebäude der historischen Altstadt.