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Abbruch an der Carolabrücke beendet

Für den Neubau sind auch hängende Gerüste nötig. Was die nächsten Arbeiten in diesem Jahr sind.

Komplett abgebrochen ist jetzt die Stahlbetonkappe am linken Fahrbahnrand auf der Carolabrücke. in diesem Jahr beginnt der Neubau dieses Bauteils.
Komplett abgebrochen ist jetzt die Stahlbetonkappe am linken Fahrbahnrand auf der Carolabrücke. in diesem Jahr beginnt der Neubau dieses Bauteils. © Foto: Rene Meinig

Dresden. Bei der Sanierung des elbaufwärts liegenden Zuges der Carolabrücke ist jetzt der nächste Abschnitt geschafft. Kurz vor Weihnachten haben die Bauleute von Hentschke Bau die Begrenzung neben der Fahrbahn in Richtung des nächsten Brückenzuges, die sogenannten Stahlbetonkappe, entfernt.

Der Abbruch hatte am Altstädter Brückenende begonnen und wurde auf der anderen Seite vor dem Carolaplatz abgeschlossen. Anfang November war der neue Rad- und Gehweg auf diesem Brückenzug freigegeben worden.

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Dessen Sanierung hatte im November 2019 begonnen. Mit seinen 4,25 Metern ist der neue Weg deutlich breiter als zuvor. Möglich wurde das, da erstmals beim Großbrückenbau leichterer Carbon- beziehungsweise Basaltbeton eingesetzt wurde.

Vom neuen Geh- und Radweg aus sehen die Passanten, was jetzt auf dem benachbarten Straßenteil geschieht. Bereits bis Mitte November hatten die Bauleute den Asphalt der Piste abgefräst, der seit Baubeginn als Behelfsfußweg genutzt wurde.

Bereits montiert sind die hängenden Schalungsgerüste, die für den Neubau der Stahlbetonkappe in den Uferbereichen nötig sind.
Bereits montiert sind die hängenden Schalungsgerüste, die für den Neubau der Stahlbetonkappe in den Uferbereichen nötig sind. © Foto: Rene Meinig

Ab Anfang dieses Monats werden noch die alten Abdichtungen unter der abgebrochenen Kappe am Brückenrand beseitigt und die Flächen begradigt. Spielt das Wetter mit, können dort ab Ende Januar die neuen Abdichtungen aufgebracht werden, teilt das Straßenbauamt mit.

Auf die kommt die neue Stahlbetonkappe als Fahrbahnbegrenzung. Dafür sind über den Uferflächen beiderseits der Elbe bereits hängende Schalungsgerüste angebracht worden. Direkt über der Elbe ist das nicht nötig, da der geschwungene Brückenzug unmittelbar neben dem mittleren Nachbarn verläuft.

Geplant ist, die Kappe bis April fertigzustellen. Darauf werden auch neue Geländer montiert und Beleuchtungsmasten aufgestellt. Danach kommt die Straße an die Reihe.

Zuerst wird die Fahrbahndichtung hergestellt, auf die die Straßenbauer zwei neue Asphaltschichten aufbringen. Das Ziel ist es, diesen Brückenzug bis Juni wieder für den Verkehr freizugeben.

Die Sanierung der Carolabrücke war dringend notwendig geworden. Schließlich gibt es an der 1971 fertiggestellten Spannbetonbrücke erhebliche Schäden. Geplant ist, 2022 den mittleren Brückenzug zu sanieren.

Die Stadt hofft dafür auf Fördermittel. Da die 2019 vom Freistaat nicht bestätigt wurden, muss die Stadt die jetzige, 5,5 Millionen Euro teure Sanierung komplett selbst bezahlen. Noch unklar ist, wann der dritte, elbabwärts liegende Teil der Carolabrücke mit der Straßenbahntrasse saniert wird.

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