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Dresden

Dresden: Lebende Meerestiere im Beutel

Die Bundespolizei hat einen Mann festgenommen. Er hatte ungewöhnliches Gepäck.

Drei solche lebende Krabben und mehrere Muscheln hatte ein Mann in einem Beutel bei sich.
Drei solche lebende Krabben und mehrere Muscheln hatte ein Mann in einem Beutel bei sich. © Bundespolizeiinspektion Dresden

Dresden. Seit rund zwei Monaten hat die Polizei einen Mann gesucht, der zu einer Haftstrafe verurteilt worden ist. Am Sonnabend hat die Bundespolizei den 23-Jährigen gefunden. Es handelt sich um einen Vietnamesen, der Ausweispapiere missbraucht hatte. Für 149 Tage sollte er dafür ins Gefängnis oder 2.235 Euro Strafe zahlen.

Die Bundespolizei fand den 23-Jährigen am Sonnabend abends in seiner Unterkunft. Wo genau das war, teilten die Beamten nicht mit. Sie nahmen ihn mit in ihre Dienststelle nahe dem Hauptbahnhof. Dort wurde ihm der Haftbefehl vorgelesen und der Vietnamese erfuhr auch, dass er sich die Zeit im Gefängnis ersparen kann, wenn er die reichlich 2.200 Euro Strafe zahlen kann.

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In der Zwischenzeit durchsuchten die Beamten die Beutel, die der Mann bei sich hatte. Sie verströmten einen ungewöhnlichen Geruch, so die Polizei. Es stellte sich heraus, dass sich darin drei lebende Krabben und mehrere Muscheln befanden.

Ein Freund des Vietnamesen bezahlte schließlich die Geldstrafe. So sorgte er auch dafür, dass die Polizei sich nicht weiter um die Tiere kümmern musste. Der 23-Jährige durfte die Dienststelle schließlich verlassen - mit seinen Meerestieren in den Beuteln. (SZ/csp)

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