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Dresden

Dresden: Stausee-Baden auch 2021?

Zwischen Vattenfall und der Stadt laufen Verhandlungen zum Stauseebad Cossebaude. Jetzt gibt es dazu Neuigkeiten.

Hier soll das Baden weiter möglich sein. Dazu laufen Verhandlungen zwischen der Stadt und Vattenfall.
Hier soll das Baden weiter möglich sein. Dazu laufen Verhandlungen zwischen der Stadt und Vattenfall. © Archiv/Christian Juppe

Dresden. Die Stadt und die Vattenfall Wasserkraft GmbH haben einen Vertrag unterzeichnet, in dem es um die Zukunft des Stauseebades Cossebaude geht. Diese sogenannte Eckpunktevereinbarung haben die Vertragspartner gemeinsam erarbeitet.

Ihr Ziel ist, dass künftig gemeinsam ein Übertragungskonzept für das gesamte Pumpspeicherwerk Niederwartha erarbeitet werden soll, bei dem alle technischen, rechtlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden, während das Kraftwerk stillgelegt wird. Für die Stadt bedeutet das: Es bleibt bei dem Ziel, den unteren Stausee mit dem jetzigen Wasserstand dauerhaft als Teil des Stauseebades Cossebaude zum Baden zu nutzen.

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Die Vattenfall Wasserkraft GmbH als Eigentümer und Betreiber des Pumpspeicherwerkes Niederwartha hatte eine vorläufige energiewirtschaftliche Stilllegung der Anlage bei der Bundesnetzagentur beantragt.

Die Landeshauptstadt Dresden befindet sich seitdem mit dem Unternehmen in Gesprächen, wie eine zukünftige Nutzung des Standortes erfolgen kann. Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD): "Die bisherigen Verhandlungen mit der Vattenfall Wasserkraft GmbH erfolgten in einem konstruktiven Miteinander. Natürlich haben aber beide Parteien unterschiedliche Zielsetzungen im Prozess."

Nächstes Ziel ist, das Baden im Stauseebad Cossebaude in der anstehenden Saison möglich zu machen, also im Sommer 2021. Für weitere Ziele brauche es weitere Absprachen, sagt Lames.

Sollte keine Einigung zur Übertragung der Anlage zustande kommen und somit der Wasserspiegel im unteren Stausee unter ein für den Badebetrieb nutzbares Maß abgesenkt werden, prüft die Dresdner Bäder GmbH parallel die Errichtung eines 50-Meter-Beckens Badgelände.

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Dies würde eine Fortführung des Badebetriebes frühestens ab der Saison 2023 ermöglichen, so die Stadt.

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