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Dresden

Dresden will Handyparken erweitern

Seit 2018 gibt es das System in Dresden. Es zählt zu den gefragtesten Internetangeboten der Stadt. Warum es ausgeweitet werden soll.

Robert Franke, Leiter der Wirtschaftsförderung, wirbt für den Parkscheinkauf ohne Geld in einen Automaten stecken zu müssen.
Robert Franke, Leiter der Wirtschaftsförderung, wirbt für den Parkscheinkauf ohne Geld in einen Automaten stecken zu müssen. ©  Archiv/René Meinig

Dresden. Das sogenannte Handyparken ist ein voller Erfolg. Der Ausdruck beschreibt die Möglichkeit, einen Parkschein in Dresden nicht am Automaten, sondern mit dem Handy zu bezahlen. Dazu haben alle Parkscheinautomaten Nummern, die man auf einer Internetseite der Stadt anwählen kann. Dann müssen Autofahrer nur noch ihre Fahrzeugdaten und die gewünschte Parkzeit eingeben. Danach können sie ihren virtuellen Parkschein via Internet bezahlen.

Jetzt öffnet die Stadt dieses seit 2018 existierende E-Parkschein-System auch für private Anbieter. Noch bis zum 5. Februar läuft eine Ausschreibung zum "Handyparken". Der Service zählt zu den meist aufgerufenen Online-Angeboten der Stadt überhaupt, teilt das Rathaus mit. Zusätzlich zu diesem eigenentwickelten E-Parkschein sollen nun durch die Übertragung von Dienstleistungskonzessionen an bis zu drei in Deutschland und Europa etablierte Anbieter die Nutzerzahlen weiter steigen.

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Robert Franke, Amtsleiter der Wirtschaftsförderung, sagt dazu: "Wir wollen, dass neben den Bürgern auch die Gäste der Stadt – seien es Touristen oder Kongressteilnehmer – direkt über die von ihnen bereits genutzten Lösungen auf unser Parkgebührensystem zugreifen können." Damit solle auch die Digitalisierung der Stadt weiter vorgetrieben werden.

Das "Handyparken" erlaubt unter anderem bei abgelaufener Parkzeit das Nachbezahlen per Smartphone, ohne wieder zum Auto zu müssen. Zukünftig soll auch das direkte Bezahlen über Navigationssysteme möglich sein, so die Stadt. In einer Jurysitzung soll bereits Ende Februar 2021 eine Entscheidung über weitere Anbieter fallen, damit diesse noch in diesem Sommer starten können.

Detaillierte Informationen zur Ausschreibung einschließlich der geforderten technischen Schnittstellen gibt es im Internetangebot der Stadt unter https://www.dresden.de/de/rathaus/ausschreibungen/sonstige-ausschreibungen.php

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