merken
PLUS Dresden

Dresdner Parkeisenbahn startet

Es können wieder Runden im Großen Garten gedreht werden. Doch vorher ist allerhand Papierkram zu erledigen.

Es geht wieder los, die Parkeisenbahn fährt wieder. Allerdings müssen vor der Fahrt einige Hürden genommen werden.
Es geht wieder los, die Parkeisenbahn fährt wieder. Allerdings müssen vor der Fahrt einige Hürden genommen werden. © Archiv/dpa/Arno Burgi

Dresden. Eigentlich ist das eine Nachricht, die Hoffnung macht: Ab diesem Freitag fährt die Dresdner Parkeisenbahn wieder - trotz Corona, trotz steigender Inzidenz, trotz weniger freier Intensivbetten in den Dresdner Krankenhäusern. Die Verantwortlichen haben ein Hygienekonzept ausgearbeitet, das es pro Tour 50 Fahrgästen erlaubt, in die kleinen Wagen einzusteigen und eine Runde durch den Großen Garten zu drehen. Ohne Halt vom Bahnhof nahe dem Straßburger Platz durch den Park und zurück zum Startbahnhof. Das ist bereits Teil der Corona-Regeln.

Doch potenzielle Fahrgäste haben es nicht leicht, die Tour zu planen, ein Ticket zu bekommen und dann auch wirklich dabei sein zu können. Denn die Tickets gibt es nur im Internet. Kauft man nicht früh genug, könnten alle Fahrkarten für die gewünschte Runde schon weg sein. Acht Fahrten werden aktuell für den Sonnabend angeboten, Fahrkarten sind am Donnerstagnachmittag noch ausreichend zu haben.

Anzeige
Virtueller Hochschulinfoabend
Virtueller Hochschulinfoabend

[email protected]! Am 14. und 15. April 2021 bietet die HSZG bei zwei Onlineveranstaltungen Antworten auf alle Fragen rund um ein Studium an der Hochschule Zittau/Görlitz.

Hat man die Tickets rechtzeitig ergattert, kommt die nächste Hürde. Wer mitfahren will, braucht einen negativen Corona-Schnelltest. Akzeptiert werden Tests, die Profis in einem der Testzentren gemacht haben, aber auch Selbsttests. In jedem Fall muss der potenzielle Fahrgast einen Zettel mitbringen, auf dem seine persönlichen Daten, die Testzeit und das Testergebnis vermerkt sind. Für Selbsttests gibt's diesen Zettel im Internet. Wichtig: Es muss sich um einen Test vom Tag der geplanten Fahrt handeln. Die Reihenfolge lautet also: Erst Onlineticket kaufen, dann am geplanten Eisenbahn-Tag rechtzeitig testen.

Über das Coronavirus informieren wir Sie laufend aktuell in unserem Newsblog.

Immerhin: Kinder, die noch nicht sieben Jahre alt sind, brauchen keinen Test. Trotzdem bleibt noch eine weitere Hürde, die allerdings relativ leicht zu nehmen ist. Zur Kontaktnachverfolgung bei der Parkeisenbahn ist es außerdem nötig, bereits vorab ein vorgefertigtes A4-Blatt auszufüllen auf dem unter anderem Name und Adresse des Fahrgasts stehen müssen. Auch dieses Formblatt können Interessierte aus dem Internet herunterladen. Es soll laut den Verantwortlichen bereits ausgefüllt wie die beiden anderen Formulare vor der Fahrt vorgelegt werden.

Während der Fahrt gilt zudem Maskenpflicht. Wer also keine Befreiung hat, muss den Mund-Nase-Schutz aufsetzen, wenn er im Bahnhof an der Gläsernen Manufaktur zusteigen will.

Das Wichtigste zum Coronavirus in Dresden:

Alle diese Regeln gelten unbefristet. Änderungen seien erst möglich, wenn klar ist, wie sich die Pandemie weiterentwickelt und welche Verordnungen dann gelten. Es bleibt also die Freude über die Möglichkeit, wieder mit der Ex-Pioniereisenbahn zu fahren, auch wenn die Unterlagen pro Fahrgast so umfangreich sind, wie nie zuvor. Und die Hoffnung darauf, dass in absehbarer Zeit weniger Papier nötig ist, dafür aber mehr und abwechslungsreichere Fahrten angeboten werden können.

Weiterführende Artikel

Parkeisenbahn fehlen Einnahmen

Parkeisenbahn fehlen Einnahmen

Rund 50 Prozent Umsatzeinbußen kommen auf die Kleinbahn zu. Außerdem fielen besucherstarke Feste wegen Corona aus.

Nachrichten und Hintergründe zum Coronavirus bekommen Sie von uns auch per E-Mail. Hier können Sie sich für unseren Newsletter zum Coronavirus anmelden.

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter "Dresden kompakt" und erhalten Sie alle Nachrichten aus der Stadt jeden Abend direkt in Ihr Postfach.

Mehr Nachrichten aus Dresden lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Dresden