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21 Fragen für 2021 - beantwortet von Johannes Pell, Chefdirigent der Staatsoperette Dresden.

Johannes Pell, Chefdirigent der Staatsoperette
Johannes Pell, Chefdirigent der Staatsoperette © Bildstelle

Johannes Pell war Erster Kapellmeister an der Oper Bonn, arbeitete unter anderem auch an der Volksoper Wien, an der Oper Leipzig sowie am Opernhaus Wuppertal. Seit Beginn der Spielzeit 2020/21 ist er Chefdirigent an der Staatsoperette Dresden. Der 1982 in Linz geborene Musiker war Mitglied der Florianer Sängerknaben und studierte zunächst Klavier, bevor er sich erst dem Chordirigieren und schließlich der Orchesterleitung zuwandte. 2011 war er von der Zeitschrift „Opernwelt“ als Nachwuchskünstler des Jahres nominiert worden.

1. Mit wem würden Sie gerne mal für ein Jahr tauschen?
Ich bin dieses Jahr zum zweiten Mal Vater geworden, habe den tollen Job als Chefdirigent in der Staatsoperette bekommen, wohne in einer wunderschönen Stadt – ich möchte gerade mit niemandem tauschen!

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2. Welches Kulturereignis in Sachsen ist jetzt schon rot in Ihrem Kalender markiert?
Aufgrund der derzeitigen ungewissen Situation leider noch gar keines. Ich werde mir aber die erste Vorstellung vor Publikum rot im Kalender markieren!

3. Welches Wort wollen Sie 2021 nicht mehr hören und lesen?
Auch wenn es noch ein frommer Wunsch ist: Lockdown.

4. Welche Schlagzeile würden Sie gern über Sachsen lesen?
Sachsen ist coronafrei!

5. Was wünschen Sie sich von der Sächsischen Zeitung?
Natürlich nur gute Kritiken! :-)

6. Welches Schulfach sollte es bald geben?
Achtsamkeit, dieses Fach fände ich wichtig und wertvoll.

7. Wofür wollen Sie sich 2021 engagieren?
Für eine prosperierende Staatsoperette Dresden.

8. Auf welche Begegnung sind Sie besonders neugierig?
Meine sehr von mir verehrten Kollegen Christian Thielemann und Marek Janowski persönlich kennenlernen zu dürfen.

9. Wovon wollen Sie sich ganz dringend trennen?
Von meinen vielen Masken, sobald es die Situation erlaubt.

10. Welches Ritual werden Sie auch 2021 nicht ändern?
Meine Tochter in der Früh zur Schule zu fahren.

11. Welches ist Ihr persönlicher Lieblingsschnappschuss des Jahres?
Ein Bild mit meinem Sohn bei einem Spaziergang auf der Brühlschen Terrasse in Dresden.

Johannes Pell samt Sohn auf der Brühlschen Terrasse in Dresden.
Johannes Pell samt Sohn auf der Brühlschen Terrasse in Dresden. © privat

12. Welche zwei Streithähne würden Sie gern zusammen an einen Tisch setzen?
Schwierige Frage. Vielleicht am ehesten Mozart und Salieri.

13. Welche Sportart möchten Sie gerne mal selbst ausprobieren?
Auch wenn es nicht gerade gut für die Umwelt ist: Formel 1.

14. Was wollten Sie Christian Drosten schon immer mal sagen?
Ich habe großen Respekt vor Ihrer Arbeit.

15. Welchen Slogan wünschen Sie sich für den Bundestagswahlkampf?
Bitte keine Plattitüden und Slogans! Ich wünsche mir einen der Demokratie würdigen Dialog mit der Bevölkerung.

16. Welches Ministerium würden Sie neu einführen?
In Bhutan gibt es das Ministerium für Glück und Wohlbefinden, diese Idee finde ich ganz spannend.

17. Welches Buch wollen Sie endlich lesen?
Momentan lese ich Dostojewskis „Schuld und Sühne“. Dieses Buch steht schon sehr lange bei mir im Bücherregal.

18. Welches Gericht werden Sie kochen lernen?
Am ehesten einen guten zünftigen sächsischen Sauerbraten.

19. Wofür wollen Sie 2021 Geld spenden?
Da sich durch Corona auch die Situation für Kinder massiv verschlechtert hat, für die Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.

20. In welches Land wollen Sie reisen?
Nach langer Zeit wieder einmal nach Österreich.

21. Wen würden Sie spontan umarmen wollen?
Ich habe zum Glück meine Frau und meine Kinder bei mir, aber auf unbekümmerte Umarmungen mit meiner Familie in Österreich freue ich mich natürlich schon.

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